Liebe Wanderfreunde,

habt ihr schonmal was vom „Wundervogel auf der Lausche“ gehört ? Nein ? Dann solltet ihr unbedingt einmal den höchsten Berg des Zittauer Gebirges besuchen, denn neben einer fantastischen Aussicht, bietet diese Wanderung so manch lustige Fotogelegenheit mit den Wichteln des Waldes und vielleicht kann ja sogar jener Wundervogel gesichtet werden â€Š

Sammelparkplatz

Der Parkplatz in Waltersdorf bietet Platz fĂŒr 20 Autos. Alternativ besteht auch – nach Absprache – die Möglichkeit, dass wir uns am Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna treffen.

Treffpunkt Parkplatz in Waltersdorf
Koordinaten N50.866065° E14.649076°
  N50° 51.963900′ E14° 38.944560′
  N50° 51′ 57.8340″ E14° 38′ 56.6736″
Adresse Am KirschhĂŒbel 7, 02799 Großschönau OT Waltersdorf
Einfache Variante ( Z-11A )
‌ ‌5:00 ‌7,93 km ‌436 m ‌436 m
Schwierige Variante ( Z-11B )
‌ ‌5:00 ‌7,90 km ‌452 m ‌452 m

Verlauf der Wanderung

Unsere Wanderung startet bei rund 414 Höhenmetern am Parkplatz in Waltersdorf – im Verlauf der Tour werden gut 379 Meter hinzukommen. Vom Parkplatz halten wir Ausschau nach einigen GebĂŒschen, hinter diesen verlĂ€uft ein Weg, der uns durch den Naturparkgarten fĂŒhren wird. Interessierte Wanderer können hier entlang eines Barfußweges wandeln und so schauen und sich so einen ersten Eindruck von den Gegebenheiten wĂ€hrend der kommenden 7,9 Kilometer zu verschaffen. Große Teile der Wanderstrecke verlaufen ĂŒber Wiesen und Waldwege, es bietet sich also an, die Schuhe im Auto zu lassen.

Rund 330 Meter legen wir durch den Naturparkgarten zurĂŒck, an dessen Ende uns die erste Pausenstelle erwartet – wir ignorieren sie und genießen viel lieber das Panorama, mit Blick auf unser Wanderziel: Die Lausche â€Š

Wir folgen dem Weg durch die Wiese, bis wir zur SĂ€ngerhöhe und deren Aussicht gelangen. FrĂŒher wurde der – heute vollstĂ€ndig mit Laubwald bewachsene – 20 Meter hohe Gipfel auch UnglĂŒckstein genannt, weil der Sage nach ein MĂ€dchen vom Felsen stĂŒrzte und getötet wurde, als sie versuchte, eine verirrte Ziege zu fangen. Im 19. Jahrhundert wurde Stein auf dem Gipfel gebrochen und spĂ€ter ein Aussichtspunkt errichtet, von dem heute noch Reste zu sehen sind. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts fanden hier AuffĂŒhrungen von Gesangsvereinen statt, von denen der HĂŒgel seinen heutigen Namen hat. Auf der abgebrochenen sĂŒdöstlichen Seite des Felsens wurde eine kleine Plattform fĂŒr Gesangsdarbietungen eingerichtet, spĂ€ter wurde eine grĂ¶ĂŸere erhöhte Terrasse unter dem Wald am sĂŒdöstlichen Fuß gebaut. Vom Waldrand aus hat man einen schönen Blick auf Waltersdorf mit dem Gipfel der Lausche, ferner auf den Sonneberg mit Buchberg, Butterberg, Steinberg, Breiteberg und andere HĂŒgel in der Umgebung.

Von der SĂ€ngerhöhe begeben wir uns einen schmalen Pfad ĂŒber die Wiese entlang in Richtung des Ottobergs – dieser, von Weitem sichtbare HĂŒgel fĂŒhrt uns direkt in Richtung des Waldes und zum Heideweg. Wir spĂŒren bereits, wie die Lausche in die NĂ€he kommt, denn ĂŒber knapp 470 Meter nehmen wir gut 70 Höhenmeter. Vom Ottoberg erhalten wir eine wunderschöne Sicht auf das vor uns liegende Land.

Es geht weiter bergauf. Der Abzweig zum Heideweg ist gut hin sichtbar, den Abzweig zur Rechten, der nach gut 230 Metern folgt, ignorieren wir und nehmen dem Heideweg bis zur nĂ€chsten Kreuzung – nach insgesamt 540 Metern können wir uns entscheiden, ob es gemĂŒtlich oder doch etwas herausfordernder vonstatten geht.

( Z-11A ) Mir sinn so gemiedlich wie mir sprechen â€Š

Der Sachse mag es gemĂŒtlich, warum also sollte es seinen GĂ€sten anders ergehen ? Wir nehmen den Weg auf der Kreuzung geradeaus und es geht noch einmal bergan. Das letzte StĂŒck des Heidewegs fĂŒhrt uns – nur wenige Meter von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt – zum Naturlehrpfad. Wer es besonders gemĂŒtlich mag, kann im Verlauf des Weges eine kleine AbkĂŒrzung wĂ€hlen – haltet euch in jedem Falle an der Kreuzung links, um zum Naturlehrpfad zu gelangen.

Der Naturlehrpfad fĂŒhrt ĂŒber weichen Waldboden und schlĂ€ngelt sich fĂŒr rund 430 Meter durch den Wald. Zur Linken erblickt ihr unweit eines JĂ€gerstands einen schmalen Weg hinab – die Himmelsstiege.

( Z-11B ) Wir hamm, wenn’s sein muß, Dinamit im Blut â€Š

Der Sachse kann aber auch anders – wenn es sich denn lohnt oder er nicht anders kann. Wir nehmen den Weg zur Linken und folgen dem Waldweg fĂŒr ein StĂŒckchen. Vorbei geht es am Bauplatz des Sachsenforsts, die hier ihre JagdstĂ€nde errichten, bis wir wieder einen schmalen Pfad im Wald erreichen. Nach etwas mehr als 450 Metern gelangen wir zum „Aussichtspunkt“ mit Blick auf Waltersdorf â€Š

Von dieser wunderschönen Aussicht verlĂ€uft unser Weg noch rund 160 Meter weiter, bis wir rechter Hand ein Schild entdecken, welches uns auf die Himmelsstiege verweist. Dieser – mit Laub bedeckte – Steig fĂŒhrt uns 35 Höhenmeter auf 150 Metern hinauf zum Naturlehrpfad. Doch keine Sorge: Klettern mĂŒsst ihr hier nicht, der Steig besteht lediglich aus Treppen und vereinzelten Wurzeln, ĂŒber die ein Weg gefunden werden will.

Nuff vor e SchÀÀlchen Heeßen â€Š

Der Naturlehrpfad wird noch fĂŒr reichlich 200 Meter unser Begleiter bleiben, bevor wir auf den Weichen Weg abbiegen – er fĂŒhrt uns auf den Kammweg und gegen Ende hin geht es noch einmal „leicht bergan“, so dass wir uns inzwischen auf 705 Höhenmetern befinden. Wir folgen dem Kammweg, bis zur nĂ€chsten Kreuzung, an der sich unteranderem auch der Lauscheborn befindet und halten uns rechts. Es folgt ein steiler Anstieg hinauf zum Gipfel der Lausche, der ĂŒbrigens wegen seiner augenfĂ€lligen Gestalt 1538 noch im Waltersdorfer Kirchenbuch als „Spitzer Stein“ oder auch „Spitzberg“ bezeichnet wurde. Erst 1631 tauchte die heutige Bezeichnung „Lausche“ auf. Der Name leitete sich entweder vom alttschechischen „louče“ fĂŒr Scheidung, Trennung, Grenze ab oder von „luschen“, was „auf Wild lauern“, „im Verborgenen liegen“ bedeutet.

Noch bis 1851 wurde dieser Zugang genutzt, um vom Lauscheborn mittels Eseln das Wasser ĂŒber 120 Höhenmeter hinauf zum Gipfel zu transportieren, denn Carl Friedrich Mathes ist es zu verdanken, dass die Lausche ab 1805 touristisch erschlossen wurde. Angeblich ein Traum inspirierte ihn, 1823 den serpentinigen Lausitzer Weg und die Lausche-Baude, zunĂ€chst ein einfaches HolzhĂ€uschen, zu errichten. Bis zur Erteilung einer Schankkonzession am 31. Juli 1824 kam noch ein Pavillon hinzu.

Dereinst sprach Mathes wanderfreudige Naturfreunde mit Inseraten in den „Priviligierten Zittauischen Nachrichten“ und pries besonders Aussicht, Sonnenauf- und -untergĂ€nge an. Die Werbung fĂŒhrte zu einem sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen, so dass wenig spĂ€ter noch eine Kegelbahn und ein Tanzplatz hinzukamen. Zeitgenossen berichteten von Harfnerinnen, Drehorgelspielern und TĂ€nzen zum Geigenspiel. Der Blick von der 1833 angefĂŒgten, kleinen AussichtstribĂŒne wurde vielfach mit jenem von der Schneekoppe im Riesengebirge gleichgesetzt. Die Lausche-Baude wurde in der Folgezeit durch die Nachkommen von Carl Friedrich Mathes mehrfach umgebaut und so konnten die GĂ€ste zwischen dem SĂ€chsischen Gastzimmer und den Böhmischen StĂŒberl wĂ€hlen. Die Namen waren nicht zufĂ€llig gewĂ€hlt, denn mitten durch den Hausflur fĂŒhrte die Staatsgrenze zwischen dem Königreich Sachsen und dem Kaisertum Österreich – sowohl Ferdinand der GĂŒtige, Kaiser von Österreich und König von Böhmen, als auch Friedrich August II., König von Sachsen waren hier zu Gast.

Heute findet sich auf der Lausche keine Baude mehr, denn nach dem Zweiten Weltkrieg verlief hier die Staatsgrenze zwischen der Tschechoslowakei und der Sowjetischen Besatzungszone – dem VorlĂ€ufer der Deutschen Demokratischen Republik – womit der Touristenstrom versiegte. Am 8. Januar 1946 besuchten viele Waltersdorfer eine Landfilmvorstellung. Beim Wechsel der Filmrollen gegen 18 Uhr sprach sich die Schreckensnachricht schnell herum – die Lausche-Baude brennt. Nach dem weithin sichtbaren Feuer blieben nur die bis heute erkennbaren Grundmauern ĂŒbrig. Oder wie der Sachse verĂ€rgert feststellen wĂŒrde: Wie nĂŒscht mehr mid’m SchÀÀlchen Heeßen ? Die UnglĂŒcksursache konnte und sollte nie geklĂ€rt werden â€Š

Heute befindet sich auf der Lausche ein neuer Aussichtssturm. Freigegeben wurde er am 21. August 2020, dem Tag der Oberlausitz und ermöglicht einen Blick auf unsere NachbarlĂ€nder Polen und Tschechien. Bei guter Sicht kann man hier sogar das 30 Kilometer entfernte Braunkohle-Großkraftwerk TurĂłw in Polen erkennen. Etwas unterhalb des Gipfels findet sich eine kleine versteckte Aussicht wieder, die wir als zusĂ€tzlichen Pausenplatz nutzen können und vielleicht haben wir ja GlĂŒck, denn nur ausgesprochen selten lĂ€sst sich auf der Lausche ein Vogel von wunderlicher Gestalt beobachten:

Sein Kopf und Schnabel scheinen von einem LĂ€mmergeier zu stammen, die großen Fittiche vom Fregattvogel, der Schwanz vom SekretĂ€r und der StĂ€ndervom Storch. Das wunderschöne Gefieder ist von einzigartiger Farbenpracht. Dieses so seltsame anmutende Tier ist nichts anderes als ein mit einem bösen Fluch belegter Prinz aus dem Böhmerlande. Der JĂŒngling galt wegen seines schönen Gesichtes und der reizenden Gestalt, der Fertigkeit in allen KĂŒnsten und Wissenschaften seiner Zeit, der menschenfreundlichen und wohltĂ€tigen Wesensart als das vollkommene Leitbild eines FĂŒrsten. Nur ein Laster haftete ihm an, er frönte etwas zu ĂŒbereifrig der Jagd.

Es geschah bei einem Streifzug an den AuslĂ€ufern der Lausche. Zur Mittagsstunde umkreiste ein majestĂ€tischer Adler den Berg. Vom Bogen des Prinzen ausgesandt traf ein weit wie niemals zuvor fliegender Pfeil den König der LĂŒfte und dieser stĂŒrzte aus dem Himmel gen Boden. Der unglĂŒckliche Zufall wollte es, dass er in einen damals auf der Lausche befindlichen Garten eines Zauberers fiel. Der in den schwarzen KĂŒnsten bewanderte Mann schreckte durch das dabei verursachte Getöse aus seinem Mittagsschlaf empor und ward wĂŒtend ĂŒber die SchĂ€den an den StrĂ€uchern und Blumen. Als er den SchĂŒtzen mit seinem Bogen gewahr, griff der Magier zu seinem Zauberstab, berĂŒhrte ihn damit und sprach die Worte: „Sei einer des Geschlechts, wovon du einen getötet, so lange, bis dich ein JĂ€ger, der seiner Herrschaft nie etwas veruntreut hat, erlegt !“ Der Prinz wartet bis zum heutigen Tag auf seine Erlösung.

„Die Sage vom Wundervogel auf der Lausche“, aus dem „Großen Oberlausitzer Sagenbuch“ klingt zweifelsfrei interessant, doch ob wir ihn zu Gesicht bekommen, den Wundervogel ? Wer weiß.

Irgendwann wird es dann doch an der Zeit abzusteigen und so folgen wir dem Weg vom Gipfel, bis zum Lauscheborn, wie wir ihn gekommen sind. An der Quelle angekommen, begeben wir uns rechts auf den Waldweg, und steigen sogleich erst einmal knapp 50 Höhenmeter hinab, ehe wir an einer Kreuzung auf den Schwarzen Graben Weg treffen. Wir folgen diesem, vorbei am Eingang zur Seilerstiege, bis zur WĂ€ndebruchstiege. Vom 16. bis ins 20. Jahrhundert wurde hier, am Nordhang der Lausche in bedeutendem Umfang Sandstein abgebaut. Die WĂ€ndebruchstiege fĂŒhrt uns entlang eines alten Steinbruchs zur Linken, dabei gilt es auf die Stufen Acht zu geben. Kurz darauf erreichen wir auch schon die Kreuzung „An der angesĂ€gten Kiefer“ und der Steinbruchweg fĂŒhrt uns weiter hinab. Wir halten uns in Richtung des Talwegs, bevor dieser nach knapp 120 Metern in den Hohlweg ĂŒbergeht.

Unser letztes Ziel des Tages ist der Sorgeteich, samt zugehörigem Festplatz. Ein Bad können wir hier nicht nehmen, dennoch verspricht der Rundweg noch so manche schöne Sicht auf den Teich, bevor wir die Alltagsbekleidung aus dem Rucksack hervorholen mĂŒssen, denn die letzten 850 Meter der Wanderung legen wir durch Waltersdorf zurĂŒck: Wir folgen dazu der Straße „Neu Sorge“ in Richtung der Hauptstraße, biegen an der Kreuzung anschließend links ab, um durch den historischen Kern Waltersdorfs zu laufen, bevor uns nach nicht einmal 250 Metern ein Schild den Weg in Richtung Parkplatz weist. Die Straße „Am KirschhĂŒbel“ geht es noch einmal hinauf, bevor wir ins Auto steigen.

Besonderheiten

Zu Beginn der Wanderung begeben wir uns ĂŒber den Barfußweg im Naturparkgarten Waltersdorf. Wenn ihr schon immer mal mit dem Gedanken gespielt habt, die Schuhe wĂ€hrend einer Wanderung im Auto zu belassen, bietet sich dieser Erlebnispfad an.

Beschaffenheit der Wege

Die gesamte Route ist fĂŒr Barfuß-Wanderer bestens geeignet, da wir uns fast ausschließlich ĂŒber Wiesen und Waldwege bewegen. Der Aufstieg der Lausche ist teilweise mit groben Steinen ĂŒbersĂ€t und auch der Abstieg kann etwas fordernd sein. Am Ende der Wanderung laufen wir ĂŒber asphaltierte Straßen in Waltersdorf.

Download der Routen

Wenn du ĂŒber ein GPS-GerĂ€t oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstĂŒtzen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit fĂŒr ein perfektes Foto nehmen.

„Sachsen_Z-11A.gpx“
Vorschau & Herunterladen

„Sachsen_Z-11B.gpx“
Vorschau & Herunterladen

Download der Routenbeschreibung

Du möchtest einmal unabhĂ€ngig von uns diese Wanderung unternehmen ? Kein Problem, lade dir dazu einfach die Routenbeschreibung herunter, welche den obigen Text, sowie die Daten zu Parkmöglichkeiten, Dauer und LĂ€nge der Wanderung enthĂ€lt.

„Sachsen_Z-11.pdf“
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Hinweis: Wenn du die Routenbeschreibung auf deinen Computer herunterladen möchtest, so klicke einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wĂ€hle „VerknĂŒpfte Datei laden“ bzw. einen vergleichbaren Eintrag aus.

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Über Martin

NatĂŒrlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg fĂŒr mich geprĂ€gt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder BekleidungsgeschĂ€ften zu finden, nur um sie nach meiner nĂ€chsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mensch nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer MĂŒtze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung wĂ€hrend einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schĂŒtzen. FĂŒr mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschĂŒtzt wird