Liebe Wanderfreunde,

Caspar David Friedrich sagte einst: „Die Einsamkeit brauche ich fĂŒr das GesprĂ€ch mit der Natur“. Im Verlauf dieser Wanderung möchten wir uns auf die Dinge besinnen, die wirklich wichtig sind und zugleich den steingewordenen Oybiner Schönheiten einen Besuch abstatten. Wir möchten euch einladen, teil einer Wanderung zu sein, die uns zu den skurrilsten Sandsteinformationen des Zittauer Gebirges fĂŒhrt: Der Steinzoo am Töpfer â€Š

Sammelparkplatz

Der kostenpflichtige Parkplatz in Oybin bietet Platz fĂŒr 50 Autos. Alternativ besteht auch – nach Absprache – die Möglichkeit, dass wir uns am Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna treffen.

Treffpunkt Parkplatz in Oybin
Koordinaten N50.841775° E14.743616°
  N50° 50.506500′ E14° 44.616960′
  N50° 50′ 30.3900″ E14° 44′ 37.0176″
Adresse BĂŒrgerallee, 02797 Oybin
Einfache Variante ( Z-02A )
‌ ‌6:30 ‌10,5 km ‌615 m ‌615 m
Mittlere Variante ( Z-02B )
‌ ‌6:00 ‌9,98 km ‌611 m ‌611 m
Schwierige Variante ( Z-02C )
‌ ‌6:30 ‌10,4 km ‌622 m ‌622 m

Verlauf der Wanderung

Vom Parkplatz in Oybin, begeben wir uns einfach die BĂŒrgerallee hinunter und folgen der Kammstraße bis zum Abzweig in die Hauptstraße. Die ersten gut 190 Meter verlĂ€uft unsere Wanderung ĂŒber die asphaltierte Hauptstraße und durch den historischen Kern von Oybin. Zur Rechten erblicken wir den gleichnamigen Sandsteinfelsen und es finden sich im Verlauf des Weges ĂŒber die Hauptstraße zahlreiche kleinere gastronomische Einrichtungen, welche nur darauf warten, von euch besucht zu werden. Unterhalb des Burgkellers Oybin, einem Restaurant, biegen wir in Richtung der Bergkirche und der Burg Oybin ab – es geht die Treppen hinauf. Wir wollen den Oybin bezwingen, doch der einfache Weg ist nicht unser Ziel, denn so geht es vielmehr durch die Ritterschlucht, einer schmalen Felsengasse, bevor wir nach rund 190 Metern den Weg zur Linken, die Stufen hinab nehmen – zuvor erhalten wir noch einen wunderschönen Blick auf den Ort Oybin, den Hochwald, sowie die Kloster- und Burgruine hinter uns â€Š

Unser Weg fĂŒhrt die Stufen hinab, wir wollen dem Ritter die Ehre erweisen – dem Letzten der WĂ€chter ĂŒber den Oybin und seiner heiligen Hallen. Von hier aus geht es zwischen den Gipfeln „Fassspitzel“ und „Brezel“ hindurch, immer weiter zum Hausgrund – der Oybin und sein Bergfriedhof bleiben uns stets zur Rechten erhalten. Der Waldweg durch den Hausgrund fĂŒhrt uns an gleichnamigen Teich vorbei – Baden ist hier leider nicht möglich – und so geht es weiter, bis wir unweit der letzten AuslĂ€ufer des StĂ€dtchens den Hausgrund verlassen. Wir biegen links ab, der Weg wird in Folge etwas steiniger – ein Vorbote, denn in knapp 220 Metern wartet der Steinige Weg auf uns – sein Name ist Programm und es finden sich einige grĂ¶ĂŸere, wie kleinere Sandsteine verteilt. Über gut 770 Meter nehmen wir so auch rund 100 Höhenmeter – der Weg ist teilweise zu Beginn etwas steil, wird jedoch im weiteren Verlauf flacher – am Ende wartet eine Bank auf uns, die fĂŒr eine kurze Rast genutzt werden kann, bevor der Aufstieg zur Bastei – ein wohl bekannter Name aus der Heimat – erfolgt.

Bis zur ersten Pause ist es nicht mehr weit. Habt ihr den Weg etwas hinter der Bank entdeckt ? Dieser schmale Pfad fĂŒhrt uns hinauf zur Bastei, noch einmal nehmen wir knapp 40 Höhenmeter, verteilt ĂŒber 190 Meter. Ein weiteres Mal weckt das Zittauer Gebirge Erinnerungen an unsere Heimat, die SĂ€chsische Schweiz, denn es mĂŒssen auf dem Weg zur Aussicht einige Steine erklommen werden – nichts Dramatisches, so finden sich im Sandstein Stufen, ĂŒber die wir recht einfach einen Weg finden. Der Pfad ist stellenweise schmal und verlĂ€uft am Hang entlang, achtet also darauf, wo ihr hintretet.

An der Bastei angelangt, erhalten wir einen Blick auf den Oybin, die Burg und Klosterruine, sowie den Hochwald mit seinem Turm im Hintergrund â€Š

Nicht weit entfernt – auf annĂ€hernd gleicher Höhe – findet sich der Ameisenberg, einige Sandsteinblöcke liegen hier wild ĂŒber- und nebeneinander und formten so einen Berg, der von Wanderern problemlos erreicht werden kann. Hier findet sich sogar ein echtes sĂ€chsisches Gipfelbuch, in das ihr euch verewigen könnt. Vom Ameisenberg geht es zurĂŒck auf den Waldweg und wir begeben uns in Richtung der Aussicht „Götzenstein“. Diese ermöglicht uns ein weitreichendes Panorama auf das sogenannte DreilĂ€ndereck, wie die Zittauer Region auch genannt wird. Von hier lĂ€sst sich bei klarer Sicht der rund 15 Kilometer entfernte Tagebau TurĂłw, sowie das angegliederte Braunkohle-Großkraftwerk in Polen erblicken. Auf deutscher Seite finden sich direkt unterhalb gelegen die Ortschaften Olbersdorf und Zittau und selbst die Berge auf tschechischer Seite lassen sich ganz rechts ausmachen â€Š

Es folgen zwei weitere Aussichten direkt entlang des Weges: Die Aussicht am OybintalwĂ€chter etwas unterhalb des Götzensteins, sowie die Aussicht an der Teufelskanzel. Beide versprechen ein Ă€hnliches Motiv. Den letzten der beiden Ausblicke hinter uns liegend – jenen an der Teufelskanzel – nehmen wir den Waldweg talwĂ€rts, er verlĂ€uft recht steil und so wollen binnen 340 Metern etwa 80 Höhenmeter ĂŒberwunden werden. Etwas unscheinbar findet sich zur Linken der Robertfelsen – es steht euch frei, ob wir diesen erklimmen oder nicht.

( Z-02C ) Die Steiganlage am Robertfelsen â€Š

Wer den Robertfelsen erklimmen will, dem sei schon im Vorfeld gesagt: Ihr bewegt euch hier im alpinen GelĂ€nde. Der Kletterpfad hinauf ist gesichert durch Eisenklammern und verspricht einen kurzen Klettergenuss, belohnt werdet ihr auf jeden Fall mit einem großartigen Ausblick auf den Töpfer und das nördliche Vorland des Zittauer Gebirges. Steigt rechts ein, anschließend geht es links eine kurze Rampe aufwĂ€rts und dann in eine deutliche Einkerbung, aus der sich unverkennbar nach rechts aufwĂ€rts ungefĂ€hr 20 Eisenklammern ziehen.

Umgekehrt werden kann jederzeit problemlos und so fĂŒhren euch die Eisenklammern auch wieder zurĂŒck zur Gruppe.

Gemeinsam geht’s weiter â€Š

Wieder vereint, kann es weiter gehen, denn mit der Aussicht unterhalb vom Robertfelsen und dem Einsiedlerstein folgen erneut zwei sehr schöne Aussichtspunkte auf das DreilĂ€ndereck. Etwas unscheinbar, verlĂ€uft direkt neben dem Abzweig zum Einsiedlerstein rechts ein Weg den Hang hinab – waren die vorhergehenden Aufstiege und Abstiege schon steil, reicht hier ein Blick auf die nackten Zahlen: 60 Höhenmeter in 220 Metern, entspricht einem GefĂ€lle von rund 27%. Es gilt die Augen offen zu halten, denn hier kann man auch schnell ins Rutschen geraten, doch leider ist der schmale Pfad hinab zur Friedrich-Engels-Straße unsere einzige Option.

Wir folgen der Friedrich-Engels-Straße fĂŒr knapp 50 Meter und ĂŒberqueren diese an der Schranke kurz vor dem Haltepunkt „TeufelsmĂŒhle“ der Zittauer Schmalspurbahn. Mit etwas GlĂŒck hören wir bereits das Schnaufen der Dampflok und können so noch kurz vorher auf die andere Seite huschen, um den FahrgĂ€sten eine schöne Weiterfahrt zu wĂŒnschen. Direkt am Hotel TeufelsmĂŒhle findet sich ein Parkplatz und eine Kreuzung mehrerer Wanderwege. „Im Zweifel immer bergan“, lautet hier die Devise und so nehmen wir den Weg halb links den Hang hinauf. Der Untergrund ist teilweise steinig und nur bedingt fĂŒr Barfußwanderer geeignet – die Beschaffenheit des Weges verbleibt zunĂ€chst fĂŒr die nĂ€chsten 240 Meter so.

Nach insgesamt 400 Metern treffen wir erneut auf eine Kreuzung: Die Gratzer Zinnen warten auf uns – oder etwa nicht ? Wir ĂŒberlassen euch die Entscheidung.

( Z-02A ) Zwischen Gratzer Spitze und Seeplatte â€Š

Der einfachste Weg zu den Gratzer Zinnen fĂŒhrt an ihnen vorbei. Folgt dem Waldweg fĂŒr weitere 330 Meter, bis ihr in eine Kurve gelangt, nehmt an der Kreuzung den Weg zur Rechten weiter hinauf, bis ihr nach weiteren 300 Metern auf einen Wegweiser trefft.

( Z-02B ) Über die Krieche hinauf zum Töpfer â€Š

Folgt dem Waldweg fĂŒr weitere 330 Meter, bis ihr in eine Kurve gelangt, nehmt an der Kreuzung den Weg zu eurer Linken hinauf – es geht entlang der Krieche zum Töpfer, diesen Abzweig sollten wir nicht verpassen: Über eine LĂ€nge von etwa 300 Metern mĂŒssen wir immerhin fast 50 Höhenmeter auf einem steilen Pfad ĂŒberwinden. Diverse Steinstufen und einige hölzerne Steighilfen erleichtern uns den doch etwas schweißtreibenden Aufstieg. Über die Krieche gelangen wir zum Töpfer mit dem markanten Aussichtsfelsen. Der Aufstieg zum Felsentor des Töpfers ist lohnenswert, in der Baude können wir eine Rast einlegen.

Über die Töpferstraße erreichen wir die Haltestelle des Gebirgsexpress‘ – sicherlich werden unsere Freunde bald hier eintreffen.

( Z-02C ) Steinreich zu den Gratzer Zinnen â€Š

Um zu den Gratzer Zinnen zu gelangen, bedarf es eines kurzen, aber durchaus anspruchsvollen Anstiegs – gut 30 Höhenmeter wollen in 160 Metern ĂŒberwunden werden. Der Weg kommt dabei auch wieder Barfußwanderern entgegen. Haben wir den Aufstieg bewĂ€ltigt, nĂ€hern wir uns der Felsgruppe und nehmen den Weg hinter den Steinen. Kletterrouten hinauf zum Gipfel der Gratzer Zinnen hören hier auf so kuriose Namen, wie „Ja, ich will“ oder „Möpse“, doch es gibt auch eine „Drei-Alte-Herren-Wand“. Geklettert wird hier ĂŒbrigens bis in den Schwierigkeitsgrad IXb, im gesamten Bereich der Felsgruppe geht es hinauf bis zu XIa ( von maximal XIIb ) im Bereich der Gratzer Steine. Mit etwas GlĂŒck können wir sogar einigen Kletterern bei der AusĂŒbung ihres Hobbys zuschauen â€Š

WĂ€hrend dieses Rundweges begeben wir uns abwechselnd ĂŒber Sandstein oder Waldboden – teilweise können die Wege etwas eng werden, doch an sich stellt uns dieser Teil der Wanderroute vor keine nennenswerten Probleme. Die Klettergipfel hinter uns liegend, treffen wir nach rund 50 Metern auf einen breiteren Waldweg, an dem unsere Freunde sicherlich schon auf uns warten.

( Z-02A & Z-02C ) Auf geht’s zur Oybinaussicht â€Š

Bis zur Oybinaussicht ist es nicht mehr weit – wir folgen dem Waldweg fĂŒr rund 360 Meter und ignorieren die Abzweigungen zur Rechten. Teilweise wird es noch einmal eng und es geht 70 Höhenmeter hinauf, doch die Aussicht auf den Oybin und die willkommene Rast entschĂ€digen fĂŒr die Strapazen des Aufstiegs.

Unser nĂ€chstes Ziel ist der Steinzoo im Zittauer Gebirge: Von der Oybinaussicht folgen wir dem Waldweg bis zu einer Lichtung – hier halten wir uns links und gelangen so in kurzer Zeit zur Töpferstraße.

Der WĂ€chter wartet â€Š

Die Haltestelle des Gebirgsexpress kann genutzt werden, um die Wanderung zu verkĂŒrzen, doch dann wĂŒrde euch die malerische Felsengasse entgehen – ganz zu schweigen vom letzten Highlight der Wanderung: Dem Kelchstein. Warum der Steinzoo eigentlich „Steinzoo“ genannt wird ? Nun manchmal lĂ€sst die Natur ihrer KreativitĂ€t freien Lauf und so kommt es, dass die Felsnadel „BrĂŒtende Henne“ eben auch wie jene aussieht. Wer es nicht glaubt, der kann sich gern selbst eine Meinung bilden und so finden sich im Bereich des Töpfers noch weitere Tiere: „Echse“, „Papagei“, „Saurier“ und „Sphinx“ – um nur einige zu nennen.

Wir verlassen den Steinzoo und folgen dem Weg in Richtung jener „BrĂŒtenden Henne“, bevor wir nach knapp 220 Metern in Richtung der Kleinen Felsengasse abbiegen. Der Weg ist ausgeschildert, die kleine Eisrinne lassen wir links liegen und gelangen so nach etwas mehr als 570 Metern zur Steiganlage zur fast vergessenen Aussicht der Luisenhöhe. Direkt wo die Stufen nach links abbiegen, lohnt sich ein kleiner Erkundungsgang nach rechts. Ein paar alte Steigeisen fĂŒhren uns hinauf, eine Leiter, die weiter gefĂŒhrt hĂ€tte, hat man leider abgesĂ€gt, doch wer sich traut, nimmt den Weg ĂŒber die Steine und findet einen wunderschönen Ausblick auf Oybin, den Hochwald, die Lausche Zittau und – bei guter Sicht – den 25 Kilometer entfernten JeĆĄtěd in der Tschechischen Republik. Auch wenn die Aussicht bedenklich zuwĂ€chst, wollen wir uns dieses Panorama nicht nehmen lassen â€Š

ZurĂŒck geht es, wie wir den Weg gekommen sind: Die Steigeisen geht’s runter und danach nehmen wir die Stufen hinab. Unser nĂ€chstes Ziel wird der Scharfenstein – alternativ gibt es unterhalb einen Rastplatz, wenn ihr euch ausruhen möchtet, wĂ€hrend der andere Teil der Gruppe auf den Felsturm steigt, der einsam ĂŒber der Landschaft aufragt. Hier geht es ĂŒber mehrere Eisenleitern und Steinstufen hinauf zum Gipfel. Belohnt werden wir mit einer wunderbaren Aussicht und einem weiteren Gipfelbuch. Tragen wir uns lieber schnell ein, bevor wir wieder absteigen.

Vom Rastplatz geht es weiter zur Großen Felsengasse – auch hier können wir der Ausschilderung folgen. Nach genau einem Kilometer erblicken wir zur Rechten einige vereinzelte Stufen, welche durch eine Felsspalte zur Mönchskanzel fĂŒhren. Hier erhalten wir Ausblick auf die „Taube“ – einer weiteren Felsformation.

Wir nĂ€hern uns dem Ende der Großen Felsengasse – es wird noch einmal steinig – bevor wir auf eine große Kreuzung treffen, hier halten wir uns rechts. Gute 550 Meter und 50 Höhenmeter geht es von jetzt an bergab, zwischenzeitlich landen wir auf dem Wiesenweg. Ein kleiner Abzweig zur Rechten, fĂŒhrt uns irgendwann wenige Meter vom Parkplatz entfernt, in Richtung des Kelchsteins, sollten wir diesen verfehlen – keine Panik, wir finden auch ĂŒber den Parkplatz zurĂŒck zum Kelchstein.

Der letzte Weg des Tages geleitet uns ĂŒber die BĂŒrgerallee, erneuert im Jahre 2019 / 2020, fĂŒhrt er uns zwischen den Klettergipfeln „Kelchstein“ und „KelchsteinwĂ€chter“ hindurch, wie auch an der Felsgruppe der Rosensteine, keine 200 Meter entfernt. Die Kreuzung zum FĂŒrstensteg ignorieren wir und begeben uns weiter die BĂŒrgerallee entlang, bis wir nach gut 650 Metern und 50 Höhenmetern ( keine Sorge, es geht bergab đŸ˜‰ ) die ersten AuslĂ€ufer von Oybin erblicken – es wird Zeit, die Wanderbekleidung abzulegen. Von nun an ist es nicht mehr weit und so erblicken wir keine 200 Meter spĂ€ter den Parkplatz in Oybin, sowie unweit die Bushaltestelle des örtlichen Nahverkehrs.

Besonderheiten

Den ersten Teil der Wanderung legen wir bis zum Ritter unterhalb der Klosterruine Oybin bekleidet zurĂŒck. WĂ€hrend dieser Wanderung mĂŒssen wir einige Treppenstufen und Leitern bewĂ€ltigen. Auf der Route zum Robertfelsen gibt es eine kleinere Kletterpassage zu bewĂ€ltigen, fĂŒr welche keine Sicherung erforderlich ist. Ihr benötigt lediglich ein gewisses Maß an Höhentauglichkeit, Trittsicherheit und an einigen Stellen lange Arme – wir stehen euch aber auch mit unseren HĂ€nden und Armen zur Seite.

Beschaffenheit der Wege

Die gesamte Route ist grĂ¶ĂŸtenteils fĂŒr Barfuß-Wanderer geeignet, da wir uns hier lediglich auf Waldboden, Sand oder Sandsteinen bewegen. Wir werden wĂ€hrend der Wanderung allerdings immer wieder auf einige Leitern und Stufen treffen. Wenn ihr euch fĂŒr die Alternativroute zum Robertfelsen entscheidet, gibt es zusĂ€tzlich ein paar Stellen, wo wir direkt am Stein klettern und einige Steighilfen erklimmen werden. Nur in seltenen FĂ€llen bewegen wir uns fĂŒr kurze Momente ĂŒber geschotterte und asphaltierte Wege bzw. Straßen, wir empfehlen euch dennoch Schuhe einzupacken.

Einkehrmöglichkeiten

In Oybin gibt es zahlreiche Restaurants und CafĂ©s, welche nur darauf warten von euch besucht zu werden. Ebenfalls erreichen wir nach der HĂ€lfte der Wanderung den Töpfer, auf dem sich das Restaurant „Töpferbaude“ befindet. Die Preisgestaltung der einzelnen Einkehrmöglichkeiten kommt dabei auch Wanderern mit kleinem Geldbeutel entgegen.

Download der Routen

Wenn du ĂŒber ein GPS-GerĂ€t oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstĂŒtzen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit fĂŒr ein perfektes Foto nehmen.

„Sachsen_Z-02A.gpx“
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„Sachsen_Z-02B.gpx“
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„Sachsen_Z-02C.gpx“
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Download der Routenbeschreibung

Du möchtest einmal unabhĂ€ngig von uns diese Wanderung unternehmen ? Kein Problem, lade dir dazu einfach die Routenbeschreibung herunter, welche den obigen Text, sowie die Daten zu Parkmöglichkeiten, Dauer und LĂ€nge der Wanderung enthĂ€lt.

„Sachsen_Z-02.pdf“
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Hinweis: Wenn du die Routenbeschreibung auf deinen Computer herunterladen möchtest, so klicke einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wĂ€hle „VerknĂŒpfte Datei laden“ bzw. einen vergleichbaren Eintrag aus.

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Über Martin

NatĂŒrlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg fĂŒr mich geprĂ€gt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder BekleidungsgeschĂ€ften zu finden, nur um sie nach meiner nĂ€chsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mensch nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer MĂŒtze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung wĂ€hrend einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schĂŒtzen. FĂŒr mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschĂŒtzt wird