Von Martin|18. Mai 2018|Wanderrouten|0 Kommentare

Liebe Wanderfreunde,

von Zeit zu Zeit, wollen wir euch auch ein bisschen Abwechslung garantieren, so verspricht die Wanderung zu den Nikolsdorfer Wänden und dem Bernhardstein einen Hauch von Bielatal, gepaart mit wunderschönen Aussichtspunkten und sowie bizarr anmutenden Felsformationen â€¦

Sammelparkplatz

Der Parkplatz in Leupoldishain ist sehr klein, so wĂĽrden wir euch bitten, dass wir uns am Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Ă„uĂźeren Pillnitzer StraĂźe 18 in 01796 Pirna treffen.

TreffpunktParkplatz in Leupoldishain
KoordinatenN50.905692° E14.028095°
 N50° 54.341520′ E14° 1.685700′
AdresseDorfstraße 2, 01824 Königstein
Start der Wanderungca. 11:00 Uhr
Ende der Wanderungca. 16:00 Uhr
Länge der Wanderung8,82 km

Verlauf der Wanderung

Vom Parkplatz aus, begeben wir uns die ersten 180 Meter die Promenade entlang, um den letzten Häusern von Leupoldishain zu folgen. Der Weg ist asphaltiert, bis es ab der Brücke, die den Leupoldishainer Bach überspannt, in den Wald hinein geht. Fortan erwarten uns somit nur noch Wald- bzw. Feldwege.

An der ersten Gabelung nehmen wir den rechten Weg, von hier aus geht es tiefer in den Wald hinein – mit allmählich besser werdenden Wegen. Vorbei geht es an bizarren Felsformationen, wie dem “Vergessenen Turm” oder der “Barriere”, welche sich alle in der Nähe des “Richters Grund” befinden. Am Richters Grund mĂĽssen wir auch die ersten Stufen der heutigen Wanderung nehmen, sie fĂĽhren uns am Stein hinab, bis wir am Ende der Stufen scharf links abbiegen werden â€¦

Wir nähern uns einer Gabelung, welche von diesem Punkt an sowohl den Hin-, als auch RĂĽckweg der Wanderung markiert, denn dem gut ausgebauten Waldweg werden wir etwa 650 Meter folgen, bis wir zu den Nikolsdorfer Wänden gelangen – einem von zwei Zielen während unserer Wanderung. An den Nikolsdorfer Wänden werden wir allerdings noch keine Pause einlegen, dafĂĽr bietet sich die nächste Position besser an, denn bis zum Felsenlabyrinth, welches wir sonst ĂĽblicherweise nach der Bielatal-Wanderung als Abschluss durchklettert sind, verbleiben nur noch 590 Meter.

Wenn ihr wollt, könnt ihr an der Bank nun eine kleine Pause machen. Wenn ihr allerdings Lust habt, auf eine kleine Kletterpartie, für den empfiehlt sich das Labyrinth.

Einmal muss man sich verlauf… ähhh verklettern â€¦

Das Felslabyrinth ist recht einfach erklärt, denn hier kommt jeder auf seine Kosten, egal ob Alt oder Jung. Den Harald-Schurz-Weg und einige Stufen geht es hinauf bis zum ersten Abzweig, wo wir zur Linken den Eingang des Labyrinths erreichen. Von nun geht es ĂĽber zahlreiche Stationen – in denen man sich gern verlaufen kann – in Richtung des Ziels. Am Ziel selbst wartet noch die Möglichkeit auf das Plateau zu klettern.

Den Harald-Schurz-Weg geht es anschlieĂźend wieder zurĂĽck, um unseren wartenden Freunden Gesellschaft zu leisten.

Bernhard’s Stein und die alte NaturbĂĽhne

Von diesem ersten Rastplatz sind es nur noch knapp 690 Meter, bis wir das zweite Ziel der Wanderung erreichen: Den Bernhardstein. Von dieser Aussicht haben wir die Möglichkeit – bei gutem Wetter – einen GroĂźteil der hinteren Sächsischen Schweiz zu erspähen, so können wir die Schrammsteine, den Lilienstein und die Festung Königstein erblicken. Vom Bernhardstein fĂĽhren noch ein paar Stufen hinab in Richtung des Taufsteins, dem wir ebenfalls noch einen kleinen Besuch abstatten, bevor es zurĂĽck zum Rastplatz in der Nähe des Labyrinths geht â€¦

Die nächsten 1,3 Kilometer fĂĽhren uns den gleichen Weg entlang, wie wir ihn gekommen sind. So geht es erneut vorbei an den Nikolsdorfer Wänden, bis wir uns an einer groĂźen Weggabelung entscheiden, in Richtung des Kleinen Kuhstalls zu laufen â€¦ doch Moment, hier wird dieser Wildpretskammer genannt. So biegen wir rechts ab und folgen dem Weg fĂĽr die nächsten Meter, doch zuvor unternehmen wir noch einen kleinen Abstecher zum Panoramablick, von dem wir noch einmal einen Blick auf die Festung Königstein erhaschen können.

Aber es wird Zeit, dass wir uns die Wildpretskammer ansehen, so steigen wir die Stufen hinab, um in den Tiefen des Sandsteins zu landen, denn in diesem kleinen Tal finden sich sowohl zur Linken, als auch zur Rechten viele einzeln stehende Sandsteinblöcke bzw. Felswände wieder. Kurz darauf treffen wir auch schon auf die ehemalige Naturbühne Leupoldishain, welche seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts verlassen ist. Eine Infotafel und der alte Spielplan aus den 1960ern zeugen von einem einst belebten Spielplatz.

Dem Weg, welcher durch die NaturbĂĽhne verläuft, folgen wir nun weitere 440 Meter, bis wir erneut auf die Promenade treffen, denn wir wollen dem “Stelzchen” noch einen kurzen Besuch abstatten. Diese Aussicht befindet sich auf der rechten Seite und kann ĂĽber mehrere Stufen erreicht werden.

Vom Stelzchen geht es anschlieĂźend hinab, um der Promenade zurĂĽck zum Parkplatz zu folgen.

Beschaffenheit der Wege

Das erste und letzte Drittel der Route ist für geübte Barfußwanderer geeignet, das mittlere Drittel, welches durch den Wald führt, ist hingegen ideal für Barfuß-Wanderer. Zu Beginn der Wanderung müssen wir kurz durch Leupoldishain und über die Straße laufen. Im Labyrinth sind teilweise Kletterpartien erforderlich, die aber allesamt ohne Sicherung bewältigt werden können.

Einkehrmöglichkeiten

Während der Wanderung selbst gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, doch nach der Wanderung besteht die Möglichkeit, an der Landbäckerei Schmidt einen Halt einzulegen und den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.

Download der Routen

Wenn du über ein GPS-Gerät oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstützen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit für ein perfektes Foto nehmen.

“Sachsen_V-13.gpx”
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Ăśber Martin

Natürlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg für mich geprägt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder Bekleidungsgeschäften zu finden, nur um sie nach meiner nächsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer Mütze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung während einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schützen. Für mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschützt wird …

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