Von Martin|17. Mai 2018|Wanderrouten|0 Kommentare

Liebe Wanderfreunde,

auf dieser Wanderung lassen wir fĂŒr euch die “BĂ€ren” los, denn wir werden neben dem Rauenstein auch die BĂ€rensteine erkunden. Dabei geht der Name BĂ€renstein auf die Adelsfamilie Bernstein zurĂŒck, welche schon 1548 die GĂŒter ThĂŒrmsdorf und Kleinstruppen besaß đŸ» â€Š

Sammelparkplatz

Die erste Möglichkeit in Pötzscha zu parken, befindet sich in einer Kurve vor dem Ort, allerdings ist dieser Parkplatz recht klein, weshalb wir bisher immer auf den Parkplatz am Rauenstein ausgewichen sind. Wenn der Parkplatz am Rauenstein voll sein sollte, so mĂŒssen wir auf die Option in der Kurve ausweichen, weshalb es sich anbietet mit so wenig wie möglich Autos zum Start der Wanderung zu fahren. Wer möchte, kann sich also auch auf dem Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna mit uns treffen.

Treffpunkt 1Parkplatz am Rauenstein
Treffpunkt 2Parkplatz vor Pötzscha
Koordinaten ( TP 1 )N50.953051° E14.044121°
 N50° 57.183102′ E14° 2.647265′
Koordinaten ( TP 2 )N50.952850° E14.038228°
 N50° 57.171006′ E14° 2.293687′
Adresse ( TP 1 )Rauensteinweg 6, 01796 Struppen
Adresse ( TP 2 )Robert-Sterl-Straße 19-21, 01796 Struppen
Start der Wanderungca. 10:30 Uhr
Ende der Wanderungca. 17:00 Uhr
LĂ€nge der Wanderung10,3 – 11,0 km

Verlauf der Wanderung

Wie eingangs bereits erwĂ€hnt, bietet diese Wanderung zwei verschiedene Startpunkte. Im Großen und Ganzen ist der Verlauf der Wanderung allerdings identisch.

( V-12A & V-12C ) Auf dem Parkplatz am Rauenstein

Vom Parkplatz am Rauenstein starten wir in Richtung der Robert-Sterl-Straße in Pötzscha. HierfĂŒr mĂŒssen wir zunĂ€chst einen gut ausgebauten Waldweg hinter uns lassen.

( V-12B & V-12D ) Aus der Kurve vor Pötzscha

Vom Parkplatz in der Kurve geht es ĂŒber die Robert-Sterl-Straße bis zum Abzweig Rauensteinweg. Die Straße ist asphaltiert und wir mĂŒssen hier an einigen HĂ€usern vorbei.

Im Großen und Ganzen â€Š

Nachdem wir uns am ersten gemeinsamen Punkt beider Wanderungen eingefunden haben – der “Robert-Sterl-Spitzkehre” – geht es in Richtung des Rauensteinweges, vorbei an der GedenkstĂ€tte Robert Sterls. Bis in den Wald mĂŒssen wir noch mit einer asphaltierten Straße rechnen, danach bekommt ihr allerdings nur noch Waldboden oder Sandstein unter die FĂŒĂŸe.

Dem Rauensteinweg folgen wir nun durch den Wald bis zu unserem ersten Ziel: Dem Rauensteinkopf. Auf diesem ersten reichlichen Kilometer werden wir bereits die ersten 100 Höhenmeter bewĂ€ltigen, bevor es ĂŒber einige Stufen, Leitern und Treppen zum Rauenstein selbst geht. Auf dem ganzen Rauenstein gibt es dabei immer wieder die ein oder andere Aussicht, bei denen Fotografen voll auf ihre Kosten kommen. Die Lehmmannschluchthöhle links liegend, nĂ€hern wir uns ĂŒber weitere Stufen der BerggaststĂ€tte “Fels Rauenstein”, wo wir unsere erste Pause einlegen werden. Wer möchte, kann die Zeit nutzen, um die Aussicht zu genießen, die sich weiter vorn auf dem Stein befindet â€Š

Vom Rauenstein geht es anschließend ĂŒber einige Stufen hinab ĂŒber den Parkplatz der GaststĂ€tte ( dieser befindet sich in Privatbesitz ) zur Abbiegung in Richtung der BĂ€rensteine. Über den Waldweg nĂ€hern wir uns dem ersten Abzweig, welcher uns zum Kleinen BĂ€renstein fĂŒhren wird. Der Weg unter uns wird vielmals von kleineren Sandsteinen und reichlich Waldboden gesĂ€umt, klettern mĂŒsst ihr also nicht, aber ihr könnt euch die Schuhe ausziehen đŸ˜‰.

Wenige Meter vor dem Kleinen BĂ€renstein treffen wir auf einen weiteren Parkplatz, diesen lassen wir allerdings “rechts liegen” und nehmen stattdessen den rechten Eingang in den Wald. Den Treppen hinauf zum ThĂŒrmsdorfer Stein folgend, nĂ€hern wir uns dem Kleinen BĂ€renstein. Da der Kleine BĂ€renstein lediglich eine grĂ¶ĂŸere Aussicht darstellt, mĂŒssen wir die Stufen auch zum Teil wieder hinab laufen, allerdings biegen wir diesmal links ab, so dass wir den Rest des ThĂŒrmsdorfer Steins erblicken können.

Entlang eines Feldes nĂ€hern wir uns einer Kreuzung, wo wir den Kwischsteen in Richtung des Großen BĂ€rensteins, samt der Riegelhofstiege laufen werden. Doch zunĂ€chst einmal mĂŒssen wir dem Waldweg dazu bis zu jener Stiege folgen.

( V-12A & V-12B ) Eine Stiege muss sein â€Š

An dieser Stelle haben wir zwei Möglichkeiten: Wer klettern kann, fĂŒr den stellt die Riegelhofstiege kein Problem dar. Dennoch solltet ihr ĂŒber ein gewisses Maß an Höhentauglichkeit verfĂŒgen. Um zur Riegelhofstiege zu kommen, mĂŒssen wir allerdings zunĂ€chst einmal durch eine schmale Spalte im Stein. Hier gibt es die Option eine kleine Kletterpartie einzulegen â€Š

Im Anschluss geht es ĂŒber diverse Steine, welche bei einem Felssturz die Stiege erst ermöglicht haben, hinauf zur nĂ€chsten Aussicht, von wo aus wir nochmals einen guten Blick in Richtung des Liliensteins erhaschen können. Anschließend geht es den Waldweg hinunter, wo sicherlich schon der andere Teil unserer Wandergruppe auf uns warten wird, sofern sie die Alternativroute gewĂ€hlt haben.

( V-12C & V-12D ) Aber bitte keine Stiege â€Š

Wenn ihr nicht höhentauglich sein solltet, so könnt ihr als Alternative auch dem Waldweg entlang des Großen BĂ€rensteins folgen. Wer möchte, kann anschließend eine Pause machen und auf den Rest der Wandergruppe warten.

Das letzte StĂŒck

Den Großen BĂ€renstein und die Riegelhofstiege hinter uns lassend, nĂ€hern wir uns wieder dem Kwischsteen, der uns ĂŒber eine Wiese entlang zweier Felder auf die Straße “Am BĂ€renstein” in Naundorf fĂŒhrt. Nach etwa 40 Metern nehmen wir den Weg, der uns erneut zwischen zwei Feldern entlangfĂŒhrt. ZurĂŒck im Wald nĂ€hern wir uns anschließend ĂŒber Wiesen und Waldwegen unseren Autos.

( V-12A & V-12C ) Am Ende angekommen ?

Noch nicht ganz: Vom Parkplatz in der Kurve geht es ĂŒber die Robert-Sterl-Straße bis zur Spitzkehre. Die Straße ist asphaltiert und wir mĂŒssen an einigen HĂ€usern vorbei. Anschließend mĂŒssen wir nur noch den gut ausgebauten Waldweg in Richtung unseres Parkplatzes nehmen.

( V-12B & V-12D ) Am Ende angekommen !

Wenn unsere Autos am Parkplatz in der Kurve vor Pötzscha parken, dann ist unsere Wanderung an diesem Ort zu Ende.

Besonderheiten

WĂ€hrend dieser Wanderung mĂŒssen wir einige Treppenstufen und Leitern bewĂ€ltigen. An der Riegelhofstiege gibt es eine kleine Kletterpassage, fĂŒr welche keine Sicherung erforderlich ist. Ihr benötigt lediglich ein gewisses Maß an Höhentauglichkeit, Trittsicherheit und an einigen Stellen lange Arme – wir stehen euch aber auch mit unseren HĂ€nden und Armen zur Seite.

Beschaffenheit der Wege

Die gesamte Route ist grĂ¶ĂŸtenteils fĂŒr Barfuß-Wanderer geeignet, da wir uns hier lediglich auf Waldboden, Sand oder Sandsteinen bewegen. Am Rauenstein fĂŒhren uns einige Leitern und Stufen den Weg entlang. In den BĂ€rensteinen selbst gibt es dafĂŒr wieder reichlich Waldwege zu erkunden. Lediglich an der Riegelhofstiege mĂŒssen wir eine kleine Kletterpartie einlegen, wo wir direkt am Stein klettern werden.

Einkehrmöglichkeiten

WĂ€hrend der Wanderung kommen wir an der BerggaststĂ€tte “Fels Rauenstein” vorbei. Die Preise schonen dabei auch kleinere Geldbeutel und als Bonus gibt es auf der Terrasse eine schöne Aussicht auf das Basteigebiet.

Download der Routen

Wenn du ĂŒber ein GPS-GerĂ€t oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstĂŒtzen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit fĂŒr ein perfektes Foto nehmen.

“Sachsen_V-12A.gpx”
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“Sachsen_V-12C.gpx”
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“Sachsen_V-12B.gpx”
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“Sachsen_V-12D.gpx”
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Über Martin

NatĂŒrlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg fĂŒr mich geprĂ€gt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder BekleidungsgeschĂ€ften zu finden, nur um sie nach meiner nĂ€chsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer MĂŒtze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung wĂ€hrend einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schĂŒtzen. FĂŒr mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschĂŒtzt wird 


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