Liebe Besucher,

die SĂ€chsische Nacktwanderwoche ist bereits seit einigen Monaten vorĂŒber, dennoch haben wir uns es nicht nehmen lassen, euch um euer Feedback zu bitten. So haben wir euch – ganz klassisch per Mail – befragt, was ihr an der diesjĂ€hrigen Wanderwoche gut fandet, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt und wie euch die Wanderwoche im Vergleich zu den vergangenen Jahren gefallen hat. Einige Stimmen, die uns besonders gefallen haben, möchten wir zusammenfassen und zu Wort kommen lassen â€Š

GĂ€ste aus Deutschland

Dirk aus Berlin

Ich denke wie ihr es dieses Jahr mit einem Programm organisiert habt, war es schon gut, zumal dann doch die jeweiligen Wanderrouten im Vorfeld fĂŒr jeden einzelnen bekannt sind, so auch jeder fĂŒr sich planen & entscheiden kann was er gern möchte oder halt einen “Ruhetag” einlegen. Zumal dann ja auch noch spontan kleine Abweichungen möglich sind, wie dieses Jahr geschehen.

Die Zusammenarbeit mit den Medien hast du wirklich toll hinbekommen, mir hat es viel Spaß gemacht mit dem Filmteam & am Morgen dann dich im Radio zuhören wie du von den Nacktwandertagen gesprochen hast. Denke das ist schon wichtig mit den Medien seriös zusammenzuarbeiten, dort auch prĂ€sent zu sein um die AktivitĂ€ten bekannt zu machen und schließlich dadurch doch neue Nackedeis dafĂŒr zu begeistern.

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Ich fand es auch sehr gut das wir wÀhrend der Wanderung und eben auch danach noch die Möglichkeit hatten gemeinsam zu Essen bzw. Kaffee zu trinken. Denke das rundet so einen schönen Tag dann sehr gut ab.

Rainer aus Dortmund

Es hat mir gefallen, gerade auch wegen der Weiterentwicklung des Spektrums und der Offenheit fĂŒr Neues. Die Bootstour mit nacktem Speiseeis sowie Kultur-Trips gehören auf jeden Fall ins Angebot.

Die Moritzburg-Wanderung hat mir trotz der fußsohlen-unfreundlichen Schotterpiste ( man kann halt nicht immer und ĂŒberall alles bekommen ) als Erweiterung des Spektrums gefallen. Allerdings war, vielleicht auch nur aufgrund des sehr heißen Tages, Kultur und Wanderung am gleichen Tag nach meinem Eindruck zuviel. [
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Ein Programm finde ich gut, die zusĂ€tzliche SpontanitĂ€t ebenfalls, weil dieses Eingehen auf WĂŒnsche von Teilnehmer(inne)n und die jeweilige Wetter-Situation die Umsetzung der Planung in der Praxis rund und angenehm macht. [
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Gut fand ich die Mischung und die Erweiterung der Angebote. Das morgendliche Treffen auf dem Parkplatz in Copitz solltet Ihr unabhÀngig von der Baustelle in Oberposta beibehalten. Restaurant-Besuche nach den Wanderungen waren, abgesehen von nie ganz vermeidbaren Pannen, ein Mehrwert. Mindestens ein Besuch bei Albert muss aber auf jeden Fall ins Programm.

Gut finde ich ebenfalls, dass einerseits Torsten und Du offiziell den “Staffelstab” ĂŒbernommen habt, plant und neue Akzente setzt, andererseits Andreas und Wolfgang weiter aktive Rollen leben und auch spontan Teilgruppen fĂŒhren. Dass Ihr zu viert seid, ist ein Mehrwert an sich und macht die Bildung von Teilgruppen, die bei ggf. weiter steigender Zahl von Teilnehmer(inne)n noch bedeutsamer werden, möglich.

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FĂŒr wichtig halte ich eine qualitativ hochwertige Medien-Arbeit bzgl. NEWT, Sachsen, ThĂŒringen, Westfalen, wie Du das 2018 mit ITV und MDR sehr gut angefangen hast.

Torsten aus Mannheim

Alle Wanderungen, die Organisation und die Stimmung unter den Teilnehmern war perfekt.

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Die Medienarbeit habe ich ja nicht miterlebt. So war ich bei dem ersten Interview nicht dabei, kenne aber durch dich die Berichterstattung und fand es in Ordnung so. Bei dem zweiten Reporter habe ich mich rausgehalten. [
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Generell begrĂŒĂŸe ich aber die Arbeit mit den Medien. Es ist immer gut wenn den Menschen klar ist das es uns gibt.

WĂŒnschen wĂŒrde ich mir beim nĂ€chsten mal vieleicht eine andere Fahrradstrecke. Die von diesem Jahr ist sehr schön, aber ich bin sie nun bereits zweimal gefahren.

Kleiner Kommentar am Rande: Die Problematik der Radtour kennen wir, leider ist uns bisher noch keine Lösung eingefallen. Zum Einen wollen wir euch nicht morgens mit dem Zug an den Startpunkt delegieren, zum anderen aber auch nicht verschrecken, wenn wir zum Beispiel die Bundesstraße nach GlashĂŒtte oder nach Stolpen fahren wĂŒrden. Wir bleiben auf jeden Fall weiter am Ball, so dass sich eine Alternative zur bestehenden Radroute findet đŸ˜Š.

Reinhold aus Radeburg

Ich danke Dir vielmals fĂŒr die ausgezeichnete Vorbereitung und Organisation der soeben beendeten Wanderwoche.

Die Woche war fĂŒr mich Erholung pur sowie mein Höhepunkt des Jahres.

Dies war die erste Mail von Reinhold, welche mich einige Tage nach der Wanderwoche erreichte. Doch Reinhold hat uns noch eine zweite ausfĂŒhrlichere Mail geschrieben – als Antwort auf die Umfrage â€Š

Ich fand es dieses Jahr gut, daß es ein vorher klar definiertes Programm gab an dem man sich orientieren konnte, wenn auch die zweite Woche [Anm.: Es waren drei Klettertage im Anschluss geplant, diese ließen wir aufgrund der Hitze ausfallen.] leider nicht so stattfand wie vorgesehen.

Hinsichtlich der Wanderrouten / Ziele sollte es eine vorherige Abstimmung bzw. gemeinsame Beratung ( insbesondere mit Andreas ) geben.

Das bis 2017 praktizierte “AuswĂŒrfeln” am Abend vorher, wo es den nĂ€chsten Tag hingeht war meines DafĂŒrhaltens nicht optimal.

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Bei der Moritzburgwanderung war ich nicht dabei.

Prinzipiell sollte die Wanderwoche mehrheitlich und ĂŒberwiegend Wanderungen in der SĂ€chsischen Schweiz anbieten. Alternative Wanderungen zu anderen Orten ( max.1-2 ) können gern sein, sollten aber stets von einer Parallelwanderung in der SĂ€chsischen Schweiz begleitet werden.

Kleiner Kommentar am Rande: Auch hier sind wir uns im Klaren, dass eine Absprache mit Andreas stattfinden sollte, alle Routen wurden im April besprochen und durch eine klare Zustimmung von Andreas und Wolfgang bestÀtigt.

Internationale GĂ€ste

Die Wanderwoche in diesem Jahr kann mit Recht als Erfolg gewertet werden, denn nie konnten wir mehr internationale. GĂ€ste begrĂŒĂŸen – mit Lim aus Singapur mussten wir sogar einmal den Globus drehen, um zu sehen, woher er denn kommt đŸ˜‰. Da nicht jeder unserer Besucher der englischen Sprache mĂ€chtig ist, findet ihr unter dem Original auch immer eine deutsche Übersetzung â€Š

John aus Irland ( đŸ‡ŹđŸ‡§ )

I though the programme was very good – mostly hikes in a landscape that was unfamiliar to me ( with the ladders and caves too ! ) but with other interesting activities – paddling on the Elbe, the bike ride, the historic steam train, the cultural trip to Dresden ( which I missed ). I thought it was a very good idea to end many of the days at a nice restaurant. This meant that visitors like me could get to know you and your team better in a relaxed atmosphere, and get some much needed food and drink too !

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I liked the hike at Moritzburg. It was a wooded and farming landscape and there were no challenges from ladders ( ! ) I could see it was good hiking territory and I am glad to have been introduced to it. Maybe it was too hot for our short walk to Moritzburg castle ( with our clothes on ! ).

Personally I am wary of media and did not have much interaction with them on this trip. I can see how they are important to help promote our activities and make them more public and “normal”.

John aus Irland ( đŸ‡©đŸ‡Ș )

Das Programm war sehr gut – hauptsĂ€chlich Wanderungen in einer Landschaft, die mir unbekannt war ( mit Leitern und auch Höhlen ! ), aber mit anderen interessanten AktivitĂ€ten – Paddeln auf der Elbe, die Radtour, die historische Dampflok, die kulturelle Reise nach Dresden ( welche ich verpasst habe ). Ich dachte, es wĂ€re eine gute Idee, viele Tage in einem netten Restaurant ausklingen zu lassen. Dadurch konnten Besucher wie ich, Dich und Dein Team in entspannter AtmosphĂ€re besser kennenlernen und auch dringend benötigte Speisen und GetrĂ€nke bekommen !

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Ich mochte die Wanderung in Moritzburg. Es war eine bewaldete und landwirtschaftliche Region und es gab keine Herausforderungen von Leitern ( ! ) Ich konnte sehen, dass es ein gutes Wandergebiet war und ich bin froh, dass ich es erlebt habe. Vielleicht war es zu heiß fĂŒr unseren kurzen Spaziergang zur Moritzburg ( mit unseren Klamotten ! ).

Persönlich bin ich vorsichtig mit den Medien und hatte auf dieser Reise nicht viel mit ihnen zu tun. Ich sehe, wie wichtig es ist, unsere AktivitĂ€ten zu fördern und diese öffentlicher und damit “normaler” zu machen.

Lim aus Singapur ( đŸ‡ŹđŸ‡§ )

All of us who attended the Saxon Switzerland hiking and other activities owe Martin a huge thank you for all the work he has put in. [
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Lim aus Singapur ( đŸ‡©đŸ‡Ș )

Alle, die in der SĂ€chsischen Schweiz Wandern waren und andere AktivitĂ€ten besucht haben, schulden Martin ein großes Dankeschön fĂŒr all die Arbeit, die er geleistet hat. [
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Abschließende Worte

Zum Abschluss möchte ich, dass ihr nicht mir dankt. Dankt den vielen Wanderern aus nah und fern, die nach einer – so wie ich gehört habe – anstrengenden NEWT und den vielen warmen Tage in ThĂŒringen den Weg nach Sachsen gefunden haben. Ihr habt zu einer unvergesslichen Wanderwoche beigetragen – auch wenn es hinter den Kulissen ein paar kleinere Probleme gab, so können wir doch von einer rundum gelungenen Wanderwoche sprechen. Das sagt zumindest euer Feedback – wir danken euch auch hier fĂŒr die VerbesserungsvorschlĂ€ge, diese werden wir uns zu Herzen nehmen und sehen, was wir umsetzen können.

Wir danken euch allen, dass ihr Teil dieser Wanderwoche ward,
euer Martin und euer Torsten

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Über Martin

NatĂŒrlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg fĂŒr mich geprĂ€gt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder BekleidungsgeschĂ€ften zu finden, nur um sie nach meiner nĂ€chsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer MĂŒtze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung wĂ€hrend einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schĂŒtzen. FĂŒr mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschĂŒtzt wird