Liebe Wanderfreunde,

während dieser Wanderung führen wir euch zu einem der Highlights in der Sächsischen Schweiz: Den Schrammsteinen. Doch da die Schrammsteine allein voll öde sind, werden wir euch noch einen der Nachbarsteine zeigen. Welcher dies sein wird, nun lasst euch überraschen ❤️ …

Sammelparkplatz

Der Parkplatz am Zahnsgrund bietet reichlich Platz für uns, wenn ihr wollt, können wir uns aber auch auf dem Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna treffen.

Treffpunkt Parkplatz vor Ostrau
Koordinaten N50.919725° E14.179732°
  N50° 55.183521′ E14° 10.783921′
  N50° 55′ 11.0112″ E14° 10′ 47.0352″
Adresse Klüftelweg 1A, 01814 Bad Schandau OT Ostrau
Einfache Variante ( H1-02A )
5:30 8,70 km 397 m 397 m
Schwierige Variante ( H1-02B )
6:00 9,47 km 442 m 442 m

Verlauf der Wanderung

Vom Parkplatz vor Ostrau folgen wir der Falkensteinstraße in Richtung der Ferienanlage Falkenstein-Hütten zum Oberen Liebenweg. Der Weg ist zu Beginn noch geschottert, wird aber im weiteren Verlauf zum typischen Waldweg. An der Kreuzung zum Liebenweg folgen wir weiterhin dem Oberen Liebenweg zur Linken, bis wir nach etwa 710 Metern an eine Betonstraße gelangen. Für etwa 210 Meter wird dieser raue Untergrund unser Begleiter sein, bevor wir an der nächsten Kreuzung wieder Waldweg unter unseren Füßen haben. Von nun an geht es steil hinauf in Richtung der Hohen Liebe, der Weg ist dabei hin und wieder gesäumt von einigen Treppenstufen, die bewältigt werden wollen – über 460 Meter erklimmen wir so etwa 60 Höhenmeter. Unterhalb der Hohen Liebe angekommen, ist es nur noch ein Katzensprung, bis wir auf dem Gipfel eine erste Pause einlegen können. Der Weg zum Gipfel führt über zahlreiche Stufen im Waldboden, sowie Sandstein …

Nach der Pause führt unser Weg zurück, bis wir unterhalb der Hohen Liebe den Weg zu unserer Linken nehmen, der Obere Liebenweg führt uns östlich von der Hohen Liebe den Hang für etwa 80 Höhenmeter hinab, bis wir nach 430 Metern an einer Kreuzung angelangen. Die Kreuzung führt uns über den ersten Weg zu unserer Rechten zur Kreuzung Wenzelweg / Königsplatz, an der auch die Zeughausweg einmündet. Bereits an dieser Kreuzung lässt sich die Wildwiese erkennen, unserer nächsten Pausenmöglichkeit – über den gut ausgebauten Weg erreichen wir nach etwa 250 Metern den Eingang zur Wildwiese. Wir durchqueren die Wildwiese, um so auf den südlich von ihr verlaufenden Zeughausweg zu gelangen, diesem folgen wir für knapp 50 Meter, bevor uns ein grüner Punkt am Baum den Weg in Richtung des Mittelwinkels aufzeigt.

Der Mittelwinkel führt uns die ersten 270 Meter gemächlich über vereinzelte Stufen den Weg hinauf zur ersten Leiter, bevor es über weitere zwei Leitern hinauf in Richtung des Gratweges geht. Das Ende des Mittelwinkels ist geprägt von weiteren Stufen.

Am Gratweg angekommen, begeben wir uns in Richtung des oberen Endes vom Wildschützensteig, welcher sich links von uns befindet. Die nachfolgenden Stufen führen uns zur Schrammsteinaussicht, doch bevor wir abbiegen, bietet sich auch hier klettererfahrenen Wanderern die Möglichkeit zu einem kurzen Abstecher Richtung Frühstücksplatz ( rechnet in etwa mit 30-45 Minuten Zeitaufwand ).

( H1-02A ) Auf der Aussicht …

Wenn ihr keine Lust auf Klettern habt, so bietet es sich an, direkt auf die Schrammsteinaussicht hinauf zu gehen. Dafür müsst ihr zunächst eine Leiter, anschließend einige Stufen im Stein und gefolgt von einer letzten Leiter erklimmen …

Oben auf der Aussicht angekommen, besteht die Möglichkeit von verschiedenen Punkten den Teil unserer Wandergruppe zu erblicken, welche sich für die anspruchsvollere Route in Richtung Frühstücksplatz entschieden haben.

( H1-02B ) Bis zum Frühstücksplatz und zurück …

Wem eine Kletterpartie nichts ausmacht, der kann sich uns gern anschließen und sich in Richtung Frühstücksplatz begeben. Dafür klettern wir zunächst einige Meter einen Hang hinab, um anschließend einem schmalen Felspfad, welcher zu Füßen des Schrammsteinwächters liegt, zu folgen.

In der Nähe des Onkels folgt die erste richtige Kletterpartie, dafür steigen wir eine Spalte etwa fünf bis sieben Meter hinab, um diese anschließend wenige Meter später wieder hinauf zu klettern. Auf dem folgenden Weg haben wir übrigens die Möglichkeit unsere Mitwanderer auf der Schrammsteinaussicht zu erspähen. Der erwähnte Weg führt uns über zahlreiche Steine, mit der ein oder anderen kleinen Klettereinlage – der Großteil liegt allerdings hinter euch … wenn da nicht die Tante wäre. An der Tante geht es nochmal gute drei Meter hinauf, bevor wir dem schmalen Felspfad in Richtung Drohne folgen dürfen. Der Frühstücksplatz ist nun in greifbare Nähe gerückt, so müssen wir dem Weg nur noch bis zum Ende des Plateaus folgen und können eine kleine Pause einlegen.

Wenn ihr nun jeden Satz rückwärts lest, wisst ihr auch, wie ihr wieder zurück bis zur Schrammsteinaussicht kommt 😄 …

Da wir das Highlight der Wanderung nicht auslassen möchten, lassen wir die Leiter, welche zur Schrammsteinaussicht führt, rechts liegen und nutzen den schmalen Pfad, um einige Stufen im Stein und die letzte Leiter vor der Aussicht zu erklimmen.

Das letzte Stück

Von beiden Varianten kommend, folgt unser Weg erneut vorbei am oberen Ende des Wildschützensteiges, sowie am Mittelwinkel. Unser Weg verläuft nun über einen Teil des Gratweges, der uns zwischen seinen Geländern auf beiden Seiten von Fels zu Fels, sowie im weiteren Verlauf, eine Treppe hinab führen wird. Nach etwa 110 Metern erreichen wir auch schon den Jägersteig und damit den Abstieg von den Schrammsteinen. So folgen wir zu Beginn der Treppe, welche im weiteren Verlauf in Leitern übergeht, bis wir am Ende des Jägersteigs an der Kreuzung zum Einstieg des Wildschützensteiges / Schrammsteinweg angelangen.

Wir folgen dem Schrammsteinweg für weitere 840 Meter in stetem Auf und Ab, bis wir an den Torsteinen und dem Schrammtor angelangen. Das Schrammtor bietet einen relativ großen Platz, welchen wir für ein Gruppenfoto nutzen können, sofern dies nicht schon entstanden ist – über eine Stufenleiter erreichen wir somit den „Eingang zu den Schrammsteinen“.

Am Schrammtor angekommen, verläuft unser Weg nun über die Kreuzung in Richtung des Obrigensteiges, vorbei am Eingang zum Lattengrund, bis wir nach rund 810 Metern an die Königsnase gelangen. Bis zur Aussicht an der Königsnase sind es noch etwas weniger als 100 Meter, auf der wir einen Blick auf die Elbe, den Zirkelstein auf deutscher Seite, sowie viele weitere Steine in der Tschechischen Republik werfen können.

Über die zahlreichen Stufen des Obrigensteiges gelangen wir schließlich über 260 Meter und etwa 90 Höhenmeter hinab in den Zahnsgrund. Unser Weg im Zahnsgrund verläuft wenige Meter oberhalb der Straße im Wald, dennoch müssen wir, um diesen Weg zu erreichen, eine Regenrinne überwinden, auf der das Wasser ins Tal fließt. Nach etwa 500 Metern erreichen wir so den letzten Aufstieg des Tages, welcher uns – kurzzeitig – auf der Straße entlang zum Meergründel oberhalb der Schrammsteinbaude führt. Bis zum Klüftelweg müssen wir noch einmal 40 Höhenmeter auf 200 Metern bewältigen, bevor das restliche Stück der Wanderung auf ebenem Grund zurück zum Parkplatz verläuft. Etwa 180 Meter vor unserem Parkplatz können wir am Rastplatz die Sonne und die wunderschöne Aussicht auf die Zschirnsteine, sowie den Hohen Schneeberg in Tschechien genießen.

Besonderheiten

Während dieser Wanderung müssen wir einige Treppenstufen und Leitern bewältigen. Auf der Variante zum Frühstücksplatz gibt es die ein oder andere Kletterpassage zu bewältigen, für welche keine Sicherung erforderlich ist. Ihr benötigt lediglich ein gewisses Maß an Höhentauglichkeit, Trittsicherheit und an einigen Stellen lange Arme – wir stehen euch aber auch mit unseren Händen und Armen zur Seite.

Beschaffenheit der Wege

Die gesamte Route ist größtenteils für Barfuß-Wanderer geeignet, da wir uns hier lediglich auf Waldboden, Sand oder Sandsteinen bewegen. Stellenweise kommt es aber durchaus vor, dass wir uns über geschotterte Wege begeben. Wir werden während der Wanderung allerdings immer wieder auf einige Leitern und Stufen treffen. Wenn ihr euch für die Alternativroute zum Frühstücksplatz entscheidet, gibt es zusätzlich ein paar Stellen, wo wir direkt am Stein klettern werden.

Download der Routen

Wenn du über ein GPS-Gerät oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstützen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit für ein perfektes Foto nehmen.

„Sachsen_H1-02A.gpx“
Vorschau & Herunterladen

„Sachsen_H1-02B.gpx“
Vorschau & Herunterladen

Download der Routenbeschreibung

Du möchtest einmal unabhängig von uns diese Wanderung unternehmen ? Kein Problem, lade dir dazu einfach die Routenbeschreibung herunter, welche den obigen Text, sowie die Daten zu Parkmöglichkeiten, Dauer und Länge der Wanderung enthält.

„Sachsen_H1-02.pdf“
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Hinweis: Wenn du die Routenbeschreibung auf deinen Computer herunterladen möchtest, so klicke einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wähle „Verknüpfte Datei laden“ bzw. einen vergleichbaren Eintrag aus.

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Über Martin

Natürlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg für mich geprägt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder Bekleidungsgeschäften zu finden, nur um sie nach meiner nächsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer Mütze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung während einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schützen. Für mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschützt wird …

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