Von Martin|1. Juni 2018|Wanderrouten|0 Kommentare

Liebe Wanderfreunde,

wĂ€hrend dieser Wanderung fĂŒhren wir euch zu einem der Highlights in der SĂ€chsischen Schweiz: Den Schrammsteinen. Doch da die Schrammsteine allein voll öde sind, werden wir euch noch einen der Nachbarsteine zeigen. Welcher dies sein wird, nun lasst euch ĂŒberraschen đŸŠ… â€Š

Sammelparkplatz

Der Parkplatz am Zahnsgrund bietet reichlich Platz fĂŒr uns, wenn ihr wollt, können wir uns aber auch auf dem Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna treffen.

TreffpunktParkplatz am Zahnsgrund
Koordinaten50.919017° E14.190105°
 N50° 55.141020′ E14° 11.406300′
AdresseZahnsgrund 12, 01814 Bad Schandau
Start der Wanderungca. 10:30 Uhr
Ende der Wanderungca. 17:00 Uhr
LĂ€nge der Wanderung9,02 – 9,89 km

Verlauf der Wanderung

Vom Parkplatz am Zahnsgrund folgen wir dem Schießgrund – entlang der Felder vorbei – in Richtung der Nassen Tilke. Anfangs ist der Weg im Schießgrund noch geschottert, doch sobald wir tiefer in den Wald und die SĂ€chsische Schweiz vordringen, verĂ€ndert dieser sich in einen sandigen Untergrund. Die Nasse Tilke hingegen stellt das komplette Gegenteil des Schießgrunds dar: Hier geht es ĂŒber feuchtes Gras zwischen den Steinen entlang – wer die Ruhe genießen will, ist hier bestens aufgehoben, denn erst, wenn wir uns dem Elbleitenweg nĂ€hern, vernehmen wir wieder die ersten GerĂ€usche von Touris
 Ă€hhh Wanderern â€Š

Von der Nassen Tilke aus, geht es anschließend zum Schrammtor, von wo aus wir zwei Möglichkeiten haben, die Torsteine zu passieren.

( H-01A & H-01B ) Den kennen echte Touristen â€Š

Der einfachere der beiden Wege fĂŒhrt euch zwischen den Schrammtorfreund und dem Ostvorturm, den Platz, der dem Schrammtorfreund zu FĂŒĂŸen liegt, haben wir in der Vergangenheit fĂŒr Gruppenfotos genutzt. Von hier geht es ein paar Stufen hinauf, bis wir dem Schrammsteinweg wieder folgen können. Die erste Kreuzung zur Linken markiert sogleich das Ende der ersten Alternativroute dieser Wanderung.

( H-01C & H-01D ) Den kennen echte Wanderer â€Š

FĂŒr diejenigen unter euch, die gern etwas zum Klettern haben möchten, bietet sich diese Strecke eher an, denn wir folgen hier nicht dem Schrammsteinweg, sondern ĂŒberklettern die Absperrung, welche den normalen Wanderweg vom Kletterzugangspfad trennt, um den Nördlichen Osterturm und den Westlichen Schrammturm zur Rechten “liegen zu lassen”. Von hier geht es die ersten Stufen hinauf, bevor wir ĂŒber einige grĂ¶ĂŸere Steine klettern mĂŒssen, um letztendlich das Mittlere Schrammtor zu passieren. Von nun an geht es den Kletterzugangsweg in Richtung des Schrammsteinweges zurĂŒck.

Des WildschĂŒtzen verdiente Pause â€Š

Der Schrammsteinweg wird uns die nĂ€chsten 520 Meter zum WildschĂŒtzensteig fĂŒhren – einem Klettersteig, fĂŒr den ihr allerdings keine zusĂ€tzliche Sicherung benötigt. Vielmehr besteht der WildschĂŒtzensteig aus reichlich Treppen und vereinzelten Stufen, welche ihr bewĂ€ltigen mĂŒsst. Am Ende des WildschĂŒtzensteiges angekommen, wartet ein recht großer Pausenplatz auf euch, wo wir unsere Mittagspause machen werden â€Š

Die nachfolgenden Stufen fĂŒhren uns zur Schrammsteinaussicht, doch bevor wir abbiegen, bietet sich auch hier klettererfahrenen Wanderern die Möglichkeit zu einem kurzen Abstecher Richtung FrĂŒhstĂŒcksplatz ( rechnet in etwa mit 30 Minuten Zeitaufwand ).

( H-01A & H-01C ) Auf der Aussicht â€Š

Wenn ihr keine Lust auf Klettern habt, so bietet es sich an, direkt auf die Schrammsteinaussicht hinauf zu gehen. DafĂŒr mĂŒsst ihr zunĂ€chst eine Leiter, anschließend einige Stufen im Stein und gefolgt von einer letzten Leiter erklimmen. Oben auf der Aussicht angekommen, besteht die Möglichkeit von verschiedenen Punkten den Teil unserer Wandergruppe zu erblicken, welche sich fĂŒr die anspruchsvollere Route in Richtung FrĂŒhstĂŒcksplatz entschieden haben.

( H-01B & H-01D ) Bis zum FrĂŒhstĂŒcksplatz und zurĂŒck â€Š

Wem eine Kletterpartie nichts ausmacht, der kann sich uns gern anschließen und sich in Richtung FrĂŒhstĂŒcksplatz begeben. DafĂŒr klettern wir zunĂ€chst einige Meter einen Hang hinab, um anschließend einem schmalen Felspfad, welcher zu FĂŒĂŸen des SchrammsteinwĂ€chters liegt, zu folgen.

In der NĂ€he des Onkels folgt die erste richtige Kletterpartie, dafĂŒr steigen wir eine Spalte etwa fĂŒnf bis sieben Meter hinab, um diese anschließend wenige Meter spĂ€ter wieder hinauf zu klettern. Auf dem folgenden Weg haben wir ĂŒbrigens die Möglichkeit unsere Mitwanderer auf der Schrammsteinaussicht zu erspĂ€hen. Der erwĂ€hnte Weg fĂŒhrt uns ĂŒber zahlreiche Steine, mit der ein oder anderen kleinen Klettereinlage – der Großteil liegt allerdings hinter euch â€Š wenn da nicht die Tante wĂ€re. An der Tante geht es nochmal gute drei Meter hinauf, bevor wir dem schmalen Felspfad in Richtung Drohne folgen dĂŒrfen. Der FrĂŒhstĂŒcksplatz ist nun in greifbare NĂ€he gerĂŒckt, so mĂŒssen wir dem Weg nur noch bis zum Ende des Plateaus folgen und können eine kleine Pause einlegen.

Wenn ihr nun jeden Satz rĂŒckwĂ€rts lest, wisst ihr auch, wie ihr wieder zurĂŒck bis zur Schrammsteinaussicht kommt đŸ˜„ â€Š

Da wir das Highlight der Wanderung nicht auslassen möchten, lassen wir die Leiter, welche zur Schrammsteinaussicht fĂŒhrt, rechts liegen und nutzen den schmalen Pfad, um einige Stufen im Stein und die letzte Leiter vor der Aussicht zu erklimmen.

Das letzte StĂŒck

Soviel zu den touristischen Besonderheiten der Wanderung, denn ein Großteil der Touristen folgt uns noch bis kurz vor den Gratweg. Der Gratweg selbst, wird uns zwischen seinen GelĂ€ndern auf beiden Seiten von Fels zu Fels, sowie im weiteren Verlauf, eine Treppe hinab fĂŒhren, bevor er zum reinen Waldweg wird. So folgen wir dem Gratweg noch weitere 700 Meter, bevor wir wieder auf den Schrammsteinweg treffen, der uns zur Breiten-Kluft-Aussicht fĂŒhrt. An der Breiten Kluft angekommen, können wir die Aussicht fĂŒr eine zweite Pause nutzen oder dem Schrammsteinweg weiter in Richtung Lehne laufen, die uns dem Falkenstein ein ganzes StĂŒck nĂ€her bringt â€Š

Die Lehne fĂŒhrt uns ĂŒber die nĂ€chsten 1,3 Kilometer und knapp 200 Höhenmeter hinab zum Vorderwinkel. Dem Vorderwinkel folgend, passieren wir ein kleines StĂŒck des Elbleitenweges, bevor wir uns den Stufen in Richtung des Falkensteins annehmen. Die wenigen Stufen hinter uns lassend, stehen wir auch schon am Fuße des Falkensteins – einem freistehendem Klettergipfel, um den auch ein Weg herum fĂŒhrt.

Wer möchte, kann hier auch eine weitere Pause einlegen, wĂ€hrend ein Teil der Wandergruppe den Falkenstein umrundet. Bei der Umrundung gibt es keine sonderlich großen Herausforderungen zu bewĂ€ltigen, ihr solltet aber dennoch ein gewisses Maß an Höhentauglichkeit mitbringen, denn einige Stufen fĂŒhren dicht am Stein entlang, wĂ€hrend es auf der anderen Seite ein paar Meter abwĂ€rts geht.

Nachdem wir den Falkenstein erfolgreich umrundet haben, sammeln wir den Rest unserer Wandergruppe ein, um dem FalkengrĂŒndel in Richtung des Wenzelweges zu folgen. Von nun an geht es nur noch ĂŒber den asphaltierten Zahnsgrund ( man kann auch Straße dazu sagen ) in Richtung des Parkplatzes zurĂŒck.

Besonderheiten

WĂ€hrend dieser Wanderung mĂŒssen wir einige Treppenstufen und Leitern bewĂ€ltigen. Am Mittleren Schrammtor und der Route zum FrĂŒhstĂŒcksplatz gibt es die ein oder andere Kletterpassage zu bewĂ€ltigen, fĂŒr welche keine Sicherung erforderlich ist. Ihr benötigt lediglich ein gewisses Maß an Höhentauglichkeit, Trittsicherheit und an einigen Stellen lange Arme – wir stehen euch aber auch mit unseren HĂ€nden und Armen zur Seite.

Beschaffenheit der Wege

Die gesamte Route ist grĂ¶ĂŸtenteils fĂŒr Barfuß-Wanderer geeignet, da wir uns hier lediglich auf Waldboden, Sand oder Sandsteinen bewegen. Wir werden wĂ€hrend der Wanderung allerdings immer wieder auf einige Leitern und Stufen treffen. Wenn ihr euch fĂŒr die Alternativrouten zum Mittleren Schrammtor und dem FrĂŒhstĂŒcksplatz entscheidet, gibt es zusĂ€tzlich ein paar Stellen, wo wir direkt am Stein klettern werden.

Download der Routen

Wenn du ĂŒber ein GPS-GerĂ€t oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstĂŒtzen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit fĂŒr ein perfektes Foto nehmen.

“Sachsen_H-01A.gpx”
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“Sachsen_H-01B.gpx”
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“Sachsen_H-01C.gpx”
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“Sachsen_H-01D.gpx”
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Über Martin

NatĂŒrlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg fĂŒr mich geprĂ€gt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder BekleidungsgeschĂ€ften zu finden, nur um sie nach meiner nĂ€chsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer MĂŒtze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung wĂ€hrend einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schĂŒtzen. FĂŒr mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschĂŒtzt wird 


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