Liebe Wanderfreunde,

im Bielatal gibt es wirklich einige KuriositĂ€ten zu bestaunen, nicht nur, dass ganz gern reiche Villenbesitzer fĂŒr ihre Kinder TĂŒrme errichten, sondern es finden sich neben vielen Sandsteinformationen auch die ein oder anderen Objekte, welche von Baumeistern oder Kletterern gesetzt wurden đŸ± â€Š

Sammelparkplatz

Der Parkplatz am Landfgasthof und Hotel “Erbgericht” in Cunnersdorf ist recht ĂŒberschaubar, wenn ihr wollt, können wir uns aber auch auf dem Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna treffen.

TreffpunktParkplatz am Landgasthof “Erbgericht”
KoordinatenN50.885243° E14.118845°
 N50° 53.114591′ E14° 7.130708′
 N50° 53′ 6.8754″ E14° 7′ 7.8424″
AdresseCunnersdorfer Straße 30B, 01824 Gohrisch
‌6:30‌11,6 km‌292 m‌292 m

Verlauf der Wanderung

Vom Parkplatz in Cunnersdorf begeben wir uns entlang der Cunnersdorfer Straße, bis wir auf den Abzweig Alte Rosenthaler Straße treffen. Nachdem sich die asphaltierte Straße in den nĂ€chsten 120 Metern allmĂ€hlich in einen geschotterten Feldweg verwandelt hat und wir den Ort hinter uns gelassen haben, können wir die Klamotten in den Rucksack verstauen, um unsere Nacktwanderung zu beginnen â€Š

Der Weg fĂŒhrt uns ĂŒber die ersten 510 Meter etwa 60 Höhenmeter hinauf, bevor wir in den Wald gelangen. Im Wald angekommen, folgen wir dem Neuen BlankengrĂŒndelweg, bis wir der zweiten Abzweigung nach links auf den Alten BlankengrĂŒndelweg folgen. Der Weg – inzwischen geprĂ€gt von Waldboden, mit immer wieder grĂ¶ĂŸeren bis mittleren Steinen, wird uns fĂŒr die nĂ€chsten Kilometer begleiten. Nach etwa einem Kilometer folgen wir dem Weg in Richtung des Spitzsteinweges, welcher teilweise gut ausgebaut ist. Der Weg fĂŒhrt uns zum gleichnamigen Stein, welcher uns in etwa 690 Metern erwartet. Am Zugang zum Spitzstein haben wir die Möglichkeit, in der SpitzsteinhĂŒtte, vor der Besteigung eine Pause einzulegen, bevor uns der Spitzstein in etwa 150 Metern Entfernung einen ersten Ausblick verspricht.

Über einen Teil des Forststeiges geht es – vorbei am MordgrĂŒndel – zum Wurzelweg, welcher uns fĂŒr etwa 2,6 Kilometer ĂŒber Waldboden mit einigen Wurzeln und Bucheckern fĂŒhrt. Der Weg an sich ist beschaulich, fĂŒhrt er uns doch an zahlreichen AmeisenhĂŒgeln vorbei, die bestaunt werden können. Am Ende des Wurzelweges angekommen, geht dieser in den Heuweg ĂŒber, auf dem wir bis zur nĂ€chsten Gabelung in Richtung des MĂ€usebornweges abbiegen werden.

Der MĂ€usebornweg fĂŒhrt uns dabei ĂŒber gut 830 Meter etwa 50 Höhenmeter hinauf zum Schneebergblick, der zum Verweilen genutzt werden kann, um einen Blick auf den Hohen Schneeberg in Tschechien zu erhalten. Wo MĂ€use sind, da kann eine Katze nicht weit weg sein und so nĂ€hern wir uns nach gut 580 Metern unserem nĂ€chsten Ziel: Dem Katzsteinfels, einem Aussichtspunkt, der etwas an den Sachsenstein im Bielatal erinnert. Wenn ihr der Leiter noch oben folgt, dann findet ihr auch den Grund, warum dieser Stein ausgerechnet diesen Namen trĂ€gt – aber bitte seid lieb zu “Felix”, sonst bekommt ihr sein Schnurren nicht zu hören đŸ˜ž â€Š

Vom Katzsteinfels nĂ€hern wir uns auch allmĂ€hlich dem Ende unserer Wanderung, denn das Signal symbolisiert zugleich auch den letzten Aussichtspunkt. Der Weg zum Signal fĂŒhrt uns ĂŒber Waldboden, einige Sandsteine und eine kleine Leiter mit wenigen Stufen. Vom Signal bekommen wir erneut eine Aussicht ĂŒber die vor uns liegende SĂ€chsische Schweiz – je nach Wetterlage erhalten wir sogar einen Blick auf die Schrammsteine und den Falkenstein bei Bad Schandau â€Š

Vom Signal geht es die Stufen hinab, vorbei an der GedenkstĂ€tte zu “Ehren” Karl Josef Fockes, dem letzten Wilderer der SĂ€chsischen Schweiz. Der Weg fĂŒhrt uns dabei etwa 180 Meter um das Signal, bevor wir nach weiteren 100 Metern den Abzweig nach rechts in Richtung des Spitzsteinweges nehmen. Der Spitzsteinweg verlĂ€uft teilweise ĂŒber recht rauen Waldboden, so dass wir wĂ€hrend dieser 680 Meter gute 60 Höhenmeter hinab zum Katzsteinbaudenweg gelangen. Über diesen erreichen wir das Waldbad Cunnersdorf, ein Bad, welches leider keinen FKK-Bereich bietet. Vom Waldbad sind es noch etwa 470 Meter, die uns den Cunnersdorfer Bach entlang fĂŒhren – fĂŒr Bademöglichkeiten ist also am Ende der Wanderung ( zumindest teilweise ) gesorgt. Bis zum Parkplatz sind es nun noch lediglich 800 Meter, welche uns ĂŒber einen gepflasterten Fußweg fĂŒhren.

Besonderheiten

WĂ€hrend dieser Wanderung mĂŒssen wir einige Treppenstufen und Leitern bewĂ€ltigen. GrĂ¶ĂŸere Kletterpassagen sind nicht zu erwarten, dafĂŒr aber am Ende der Wanderung eine Bademöglichkeit im Cunnersdorfer Bach.

Beschaffenheit der Wege

Die gesamte Route ist eher weniger fĂŒr Barfuß-Wanderer geeignet, da wir uns abwechselnd auf steinigen oder geschotterten Waldwegen bewegen. Wir werden wĂ€hrend der Wanderung zusĂ€tzlich immer wieder auf einige Leitern und Stufen treffen. Vom Katzstein zum Signal verlĂ€uft der Weg ĂŒber normalen Waldboden, so dass hier einer Barfuß-Wanderung nichts im Wege steht.

Download der Routen

Wenn du ĂŒber ein GPS-GerĂ€t oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstĂŒtzen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit fĂŒr ein perfektes Foto nehmen.

“Sachsen_B-02.gpx”
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Download der Routenbeschreibung

Du möchtest einmal unabhĂ€ngig von uns diese Wanderung unternehmen ? Kein Problem, lade dir dazu einfach die Routenbeschreibung herunter, welche den obigen Text, sowie die Daten zu Parkmöglichkeiten, Dauer und LĂ€nge der Wanderung enthĂ€lt.

“Sachsen_B-02.pdf”
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Hinweis: Wenn du die Route auf deinen Computer herunterladen möchtest, so klicke einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wĂ€hle “VerknĂŒpfte Datei laden” bzw. einen vergleichbaren Eintrag aus.

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Über Martin

NatĂŒrlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg fĂŒr mich geprĂ€gt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder BekleidungsgeschĂ€ften zu finden, nur um sie nach meiner nĂ€chsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer MĂŒtze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung wĂ€hrend einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schĂŒtzen. FĂŒr mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschĂŒtzt wird 


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