Liebe Wanderfreunde,

im Bielatal gibt es wirklich einige Kuriositäten zu bestaunen, nicht nur, dass ganz gern reiche Villenbesitzer für ihre Kinder Türme errichten, sondern es finden sich neben vielen Sandsteinformationen auch die ein oder anderen Objekte, welche von Baumeistern oder Kletterern gesetzt wurden 🐱 …

Sammelparkplatz

Der Parkplatz am „Waldbad Cunnersdorf“ bietet Platz für 150 Autos. Alternativ besteht auch – nach Absprache – die Möglichkeit, dass wir uns am Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna treffen.

Treffpunkt Parkplatz am „Waldbad Cunnersdorf“
Koordinaten N50.876503° E14.115302°
  N50° 52.590180′ E14° 6.918120′
  N50° 52′ 35.4108″ E14° 6′ 55.0872″
Adresse Cunnersdorfer Straße 1C, 01824 Gohrisch OT Cunnersdorf
5:30 9,72 km 341 m 341 m

Verlauf der Wanderung

Vom Parkplatz am „Waldbad Cunnersorf“ begeben wir uns zum Ausgang und finden das Lapidarium „Steinerne Zeugen“ vor. Wir folgen dem Taubenbachweg bis zum nächsten Abzweig zur Rechten, welche uns zum Katzsteinbaudenweg führt. Die ersten Meter des Weges verlaufen noch über eine asphaltierte Straße, bis wir uns allmählich Waldboden nähern. Spätestens jetzt, können wir die Klamotten in den Rucksack verstauen, um unsere Nacktwanderung zu beginnen. Nach etwa 680 Metern treffen wir auf den Rosenthaler Steig, der anschließend in den Spitzsteinweg über geht, welcher teilweise gut ausgebaut ist. Der Weg führt uns zum gleichnamigen Stein, welcher uns in etwa 960 Metern erwartet. Am Zugang zum Spitzstein haben wir die Möglichkeit, in der Spitzsteinhütte, vor der Besteigung eine Pause einzulegen, bevor uns der Spitzstein in etwa 150 Metern Entfernung einen ersten Ausblick verspricht.

Über einen Teil des Forststeiges geht es – vorbei am Mordgründel – zum Wurzelweg, welcher uns für etwa 2,6 Kilometer über Waldboden mit einigen Wurzeln und Bucheckern führt. Der Weg an sich ist beschaulich, führt er uns doch an zahlreichen Ameisenhügeln vorbei, die bestaunt werden können. Am Ende des Wurzelweges angekommen, geht dieser in den Heuweg über, auf dem wir bis zur nächsten Gabelung in Richtung des Mäusebornweges abbiegen werden.

Der Mäusebornweg führt uns dabei über gut 830 Meter etwa 50 Höhenmeter hinauf zum Schneebergblick, der zum Verweilen genutzt werden kann, um einen Blick auf den Hohen Schneeberg in Tschechien zu erhalten. Wo Mäuse sind, da kann eine Katze nicht weit weg sein und so nähern wir uns nach gut 580 Metern unserem nächsten Ziel: Dem Katzsteinfels, einem Aussichtspunkt, der etwas an den Sachsenstein im Bielatal erinnert. Wenn ihr der Leiter noch oben folgt, dann findet ihr auch den Grund, warum dieser Stein ausgerechnet diesen Namen trägt – aber bitte seid lieb zu „Felix“, sonst bekommt ihr sein Schnurren nicht zu hören 😸 …

Vom Katzsteinfels nähern wir uns auch allmählich dem Ende unserer Wanderung, denn das Signal symbolisiert zugleich auch den letzten Aussichtspunkt. Der Weg zum Signal führt uns über Waldboden, einige Sandsteine und eine kleine Leiter mit wenigen Stufen. Vom Signal bekommen wir erneut eine Aussicht über die vor uns liegende Sächsische Schweiz – je nach Wetterlage erhalten wir sogar einen Blick auf die Schrammsteine und den Falkenstein bei Bad Schandau …

Vom Signal geht es die Stufen hinab, vorbei an der Gedenkstätte zu „Ehren“ Karl Josef Fockes, dem letzten Wilderer der Sächsischen Schweiz. Der Weg führt uns dabei etwa 180 Meter um das Signal, bevor wir nach weiteren 100 Metern den Abzweig nach rechts in Richtung des Spitzsteinweges nehmen. Der Spitzsteinweg verläuft teilweise über recht rauen Waldboden, so dass wir während dieser 680 Meter gute 60 Höhenmeter hinab zum Katzsteinbaudenweg gelangen. Über diesen erreichen wir das Waldbad Cunnersdorf, ein Bad, welches leider keinen FKK-Bereich bietet. Bis zum Parkplatz ist es jetzt lediglich noch ein Katzensprung.

Besonderheiten

Während dieser Wanderung müssen wir einige Treppenstufen und Leitern bewältigen. Größere Kletterpassagen sind nicht zu erwarten. Wenn ihr am Ende der Wanderung noch einmal einen Sprung ins kühle Nass wagen wollt, so befindet sich vom Waldbad gesehen in 470 Metern eine geeignete Badestelle im Cunnersdorfer Bach.

Beschaffenheit der Wege

Die gesamte Route ist eher weniger für Barfuß-Wanderer geeignet, da wir uns abwechselnd auf steinigen oder geschotterten Waldwegen bewegen. Wir werden während der Wanderung zusätzlich immer wieder auf einige Leitern und Stufen treffen. Vom Katzstein zum Signal verläuft der Weg über normalen Waldboden, so dass hier einer Barfuß-Wanderung nichts im Wege steht.

Download der Routen

Wenn du über ein GPS-Gerät oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstützen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit für ein perfektes Foto nehmen.

„Sachsen_B-02.gpx“
Vorschau & Herunterladen

Download der Routenbeschreibung

Du möchtest einmal unabhängig von uns diese Wanderung unternehmen ? Kein Problem, lade dir dazu einfach die Routenbeschreibung herunter, welche den obigen Text, sowie die Daten zu Parkmöglichkeiten, Dauer und Länge der Wanderung enthält.

„Sachsen_B-02.pdf“
Herunterladen

Hinweis: Wenn du die Routenbeschreibung auf deinen Computer herunterladen möchtest, so klicke einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wähle „Verknüpfte Datei laden“ bzw. einen vergleichbaren Eintrag aus.

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Über Martin

Natürlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg für mich geprägt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder Bekleidungsgeschäften zu finden, nur um sie nach meiner nächsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mensch nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer Mütze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung während einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schützen. Für mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschützt wird …