Von Martin|27. März 2018|Wanderrouten|1 Kommentare

Liebe Wanderfreunde,

das Bielatal ist Kletter- und Wanderparadies zugleich. Wir wollen euch bei dieser Wanderung die Schönheiten dieses einzigartigen Tals in der Sächsischen Schweiz näher bringen â€¦

Sammelparkplatz

Der Parkplatz an der Schweizermühle ist recht groß, daher können wir uns auch direkt hier treffen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass wir uns am Parkplatz vor dem Eingang des Waldcampingplatzes in Pirna-Copitz an der Äußeren Pillnitzer Straße 18 in 01796 Pirna treffen.

TreffpunktParkplatz an der Schweizermühle
KoordinatenN50° 50′ 56.85″ E14° 2′ 36.50″
 N50° 50.947′ E14° 2.619′
AdresseSchweizermühle 10, 01824 Rosenthal-Bielatal
Start der Wanderungca. 11:00 Uhr
Ende der Wanderungca. 17:00 Uhr
Länge der Wanderung8,16 – 8,30 km

Verlauf der Wanderung

Nachdem wir unsere Autos am Parkplatz abgestellt haben, laufen wir an der Bushaltestelle vorbei und überqueren die Biela, wo wir ein kleines Bad nehmen können. Von hier aus begeben wir uns zur Sophienquelle – einer kleinen Quelle, deren Wasser man allerdings nicht mehr trinken sollte. Über ein paar Steinstufen und Leitern begeben wir uns in Richtung des Nachbars, einem ersten Aussichtspunkt. Wer die Leitern scheut, der kann auch die Treppen wenige Meter vor der Sophienquelle als Aufstieg nutzen. Nach kurzer Rast am Nachbar, begeben wir uns den Waldweg entlang zum Sachsenstein, einem freistehendem Stein, dessen Aussichtspunkt über zahlreiche Leitern erklommen werden kann. Wer nicht auf den Sachsenstein möchte, kann die Zeit nutzen und hier eine erste kleine Pause einlegen, bevor wir uns zur Johanniswacht begeben, wo auch unsere Mittagspause stattfinden wird.

( B-01A ) Ãœber den Kerbensteig zur Ottomühle

Von der Johanniswacht gibt es zwei Wege, die uns zur Ottomühle führen: Die Treppen am Fritziturm hinunter, entlang am Artariastein und Schusterturm hinab zum Korbfeilenweg, welcher zur Ottomühle führt. Alternativ gibt es jedoch auch noch den Weg durch den Wald, über den Kerbensteig, welcher wesentlich einfacher zu beschreiten ist.

( B-01B ) Ãœber den Korbfeilenweg zur Ottomühle

Von der Johanniswacht geht es die Treppen hinab, die engen Passagen des Fritziturm passierend, am Artariastein und Schusterturm vorbei zum Korbfeilenweg. Dieser Weg ist bei weitem interessanter und die Chance, dass ihr ihn zur Wanderwoche erleben werdet, dementsprechend höher â€¦

Von der Ottomühle â€¦

Nachdem wir uns einen Weg in Richtung Ottomühle gebahnt haben, folgen wir der Straße, vorbei am Imbiss und Gasthof jener Mühle, bis wir an der nächsten Kreuzung wieder in den Wald laufen, um über einzelne Treppenstufen zum Großvaterstuhl zu gelangen. Am Großvaterstuhl bieten sich nochmals zwei Aussichten, die das Fotografenherz höher schlagen lassen. Vom Großvaterstuhl laufen wir den Weg zurück und folgen dem Waldweg den Hang hinauf, um am Feld links abzubiegen. Von nun an geht es immer weiter den Waldweg entlang, bis wir zum Kanzelstein und der gleichnamigen Aussicht gelangen. Neben dem Kanzelstein gibt es noch eine weitere Aussicht, die erkundet werden kann. Unser nächstes Ziel werden die Herkulessäulen sein, welche wir am Wegelagerer passieren, um eine kleine Leiter hinauf zu steigen. Von hier aus geht es nach einer kleinen Klettereinlage an der großen Herkulessäule zum nächsten Aussichtspunkt, von dem wir beide Herkulessäulen besichtigen können â€¦

Von der großen Herkulessäule, geht es am Kleinen Herkulesstein und der Herkuleswand die Felsengasse hinunter, welche mit zahlreichen Steine und Treppenstufen versehen wurde. Nachdem wir durch die Spalte der Herkuleswand gelaufen sind, nutzen wir den Waldweg bis zur nächsten Kreuzung, die uns zu zahlreichen Treppen führen wird, um die Kaiser-Wilhelm-Feste zu erreichen. An jenem turmähnlichen Bauwerk werden wir unsere nächste Pause einlegen, so dass auch unsere Fotografen sich wieder ihrem Hobby widmen können. Von der Kaiser-Wilhelm-Feste geht es die nächsten 500 Meter den Waldweg weiter, bis wir an einem weiteren Bauwerk ankommen: Dem alten Turm â€¦

Am alten Turm selbst gibt es zahlreiche Aussichten, welche sich in einem Umkreis von etwa 120 Meter befinden, wenn wir die Zeit haben, werden wir den ein oder anderen Aussichtspunkt auf gesonderten Wunsch erkunden.

Den alten Turm hinter uns liegend, nähern wir uns über weitere Treppenstufen der Straße Schweizermühle, von wo aus es nur wenige Meter zu unserem Parkplatz wären. Doch unsere Wanderung ist noch nicht vorbei, so führt uns die Straße den Hang hinauf, bevor wir uns entlang eines Feldes erneut in den Wald begeben. Von hier sind es nur noch wenige Meter bis zum Wetterfahnenfels, einem weiteren Aussichtspunkt, sowie dem angrenzendem Rosengarten, einem alten Naturtheather, samt eigener Aussicht. Neben dem Rosengarten befindet sich sogleich der Gedächtnishain mit dem Kriemhieldenstein, den wir über einzelne Stufen erreichen. Nach dem Gedächtnishain warten zum Abschluss nur noch zwei weitere Aussichten auf uns: Die kleine Bastei, welche wir vom Parkplatz sehen konnten und der Berthablick. Über den Waldweg geht es – der Straße folgend – zurück zum Parkplatz.

Beschaffenheit der Wege

Diese Wanderung ist nahezu ein Paradies für Barfuß-Wanderer, lediglich die Straße zur Ottomühle und Schweizermühle sind asphaltiert, der Rest beschränkt sich auf Waldboden. Wenige Meter des Abzweigs hinter der Ottomühle wurden mit Split versehen, welcher aber recht grobkörnig ist. In Folge der Unwetterschäden vom Herbst 2017 wurden etwa 750 Meter des Hauptweges, auf welchen wir nach dem Besuch des Nachbars treffen, bis zum Abzweig der Alten Rosenthaler Straße geschottert.

Einkehrmöglichkeiten

Für den kleinen Hunger gibt es an der Ottomühle einen Imbiss, das Restaurant selbst wird erst in Zukunft wieder eröffnen.

Download der Routen

Wenn du über ein GPS-Gerät oder eine App auf deinem Smartphone besitzt, kannst du dir die Route herunterladen und uns bei der Wanderung unterstützen. Je mehr Wanderer die Route besitzen, um so eher können die Fotografen unter uns sich die Zeit für ein perfektes Foto nehmen.

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“Sachsen_B-01B.gpx”
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Über Martin

Natürlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg für mich geprägt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder Bekleidungsgeschäften zu finden, nur um sie nach meiner nächsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer Mütze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung während einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schützen. Für mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschützt wird …

1 Kommentar

  1. Update: In Folge der Unwetterschäden vom Herbst 2017 wurden etwa 750 Meter des Hauptweges, auf welchen wir nach dem Besuch des Nachbars treffen, bis zum Abzweig der Alten Rosenthaler Straße geschottert.

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