Wir lieben Design. Kunst. Vollendung. Schönheit … und Perfektion. Gerade letzterer Punkt lag uns in den vergangenen Monaten am Herzen und so sollte es auch nicht verwunderlich sein, dass etliche hundert Stunden, verteilt über 14 Tage am Stück im November vergangenen Jahres und noch einmal einige Tage vergangenes Wochenende genutzt wurden, um unserer Webseite und der NextCloud neue Funktionen zu spendieren, Fehler zu beheben und Details zu optimieren …

Details sind wichtig – es ist es wert, zu warten bis sie richtig sind …

Zusammen mit der Arbeit vom November des Jahres 2018, welche hauptsächlich Verbesserungen am Design brachte, lag der Fokus vergangenen November auf der Optimierung und Fehlerbereinigung des JavaScript-Codes, welcher unter anderem für den Slider auf der Startseite verantwortlich ist, der – nennen wir es ehrlich – nie wirklich zufriedenstellend in den letzten Jahren lief. Drei Tage Arbeit, davon jeden Tag beginnend mit einem Neustart waren nötig, um diese völlig überladene Ansammlung von Funktionen zu bereinigen und auf das Wesentliche zu beschränken. Dabei haben wir den Code allein für diese Klasse auf etwa 30% reduziert – die gesamte Klasse umfasst jetzt etwas mehr als 680 Zeilen Code, im Vergleich zuvor waren es mehr als 2.230 Zeilen.

Die größte Befriedigung erfährt man, wenn man einer Sache über eine lange Zeit sein Herz und seine Seele schenkt – und sie es wert ist.

Dazu kamen diverse Anpassungen am PHP-Code, auch hier wurden unnötige Funktionen entfernt, Leerzeichen durch Tabs ersetzt und der Code insgesamt lesbarer gestaltet – gerade letztere Arbeiten klingen vielleicht banal, doch gerade für die Fehlerbehebung und Optimierung empfiehlt es sich lieber in lesbarem Code zu arbeiten.

Letztes Wochenende kam es erneut zu einigen Änderungen an unserer Webseite, nachdem die Arbeit zunächst abgeschlossen schien: Für den Kalender gab es ein größeres Update, ebenso wurde die Cloud noch einmal komplett neu aufgesetzt, um auch hier lästige Fehler der Vergangenheit endlich zu beheben … wie der am häufigsten auftauchende Fehler: “Problem beim Laden der Seite. Die Seite wird in x Sekunden neu geladen”.

Die ganze Arbeit der letzten Wochen und Monate lässt sich somit prägnant, wie im Titel zusammenfassen: Alles, was sich geändert hat, ist …

… die Art, wie du zu deinem Ziel navigierst.

Während die NextCloud neu eingerichtet wurde, war klar, dass bestehende Apps ebenfalls einer gründlichen Prüfung unterzogen werden sollten. So war “GpxPod” nie eine wirkliche gute App, um GPX-Dateien auf einer Karte zu visualisieren. Die App war vom Design her eher … schlecht, als auch nur irgendwie durchdacht und so galt es eine neue App zu finden. Nach einiger Suche fand sich die App “Maps”, welche nicht nur mehrere Routen zugleich anzeigen kann, sondern auch mit einer eigenständigen Navigation daherkommt …

Ihr habt richtig gelesen: Wenn ihr eurem Webbrowser das Erfassen des Standortes erlaubt ( je nach Betriebssystem, sollten dies einzelne Websites vor der Standortnutzung separat erfragen ), könnt ihr NextCloud auch zur Navigation nutzen. Ihr benötigt dafür allerdings eine aktive Internetverbindung, weshalb eine Navigation für die Wanderung zwar theoretisch möglich ist, technisch aber an ihre Grenzen stößt.

Was bisher eine intensive Nutzung der Cloud verhinderte, war ein Fehler, der das Neuladen der Seite nach einem fünfsekündigen Timeout forcierte – wir kennen bis heute nur vage den Ursprung dieses Problems und vermute, dass es an der Verwendung des PHP-Caches liegt, welcher die Webseite und auch die Cloud beschleunigen sollte. Für unsere Webseite ist der Cache nach wie vor aktiv – für die Cloud hingegen nicht mehr, die Geschwindigkeit wurde dafür an anderer Stelle optimiert.

… wie du unseren Kalender verwendest.

Im Großen und Ganzen sind wir dem Prinzip des alten Kalenders treu geblieben, doch vom Design her hat sich eine ganze Menge verändert: Beginnend mit einer Listenansicht, die von unserer Startseite inspiriert wurde und auch auf mobilen Geräten etwas mehr Übersicht bietet, hin zu einer Monatsansicht, welche nun wesentlich einfacher zu verwenden ist, als die vorherige Version. Dazu haben wir uns den kompletten CSS-Code vorgenommen und diesen komplett neu geschrieben. Da auch das verwendete Plugin mit einigen neuen Funktionen ausgestattet wurde, wuchs der CSS-Code ordentlich an, so dass wir jetzt hier bei fast 1.600 Zeilen Code angelangt sind …

Am Ende resultiert dies in einer gut 107 KiByte großen Datei, welche mittels GZip-Komprimierung durch die Weiten des Internets an euren Browser geschickt wird – am Ende bleibt nur ein Bruchteil davon übrig. Im Vergleich zur restlichen Website ist dies aber immer noch verschwindend gering – doch keine Sorge, auch rund 2,1 MiByte für das Laden der Startseite sollten für Besucher in schlecht ausgebauten Netzgebieten keine Probleme darstellen.

… wie du unsere Webseite erlebst.

Neben den ganz großen Updates, haben wir auch kleine Änderungen vorgenommen, welche auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so ersichtlich sind. Siehe die Startseite, welche bisher eine etwas ungünstige Anordnung der vier Elemente “Entdecke”, “Erlebe”, “Wandere” und “Erkunde” auf einem Tablet bot.

Dazu haben wir bereits im Januar ein Feature nachgereicht, welches bisher nur durch eine kleine Uhr in den Meta-Informationen ( die Zeile mit dem Namen des Autors, dem Veröffentlichungsdatum und der Kategorie unter dem Beitragstitel ) sichtbar war: Die geschätzt Lesezeit für einen Artikel soll euch so vorab informieren, ob ihr für den Artikel etwas mehr oder weniger Zeit zum Lesen benötigt. In den Benutzereinstellungen könnt ihr eure Lesegeschwindigkeit anpassen und habt somit einen Einfluss auf die kalkulierte Zeit …

Kommen wir zum letzten großen Update des vergangenen Winters: ShortLook. Der Gedanke hinter dieser Funktion war, dass die Wanderrouten als GPX-Datei und die Routenbeschreibung als PDF schneller verfügbar sein sollten, darüberhinaus sollten aber auch wichtige Infos zur Wanderung nicht fehlen, ohne den wenigen Platz auf kleine Bildschirme zu verschwenden – diese Funktion wurde direkt für Smartphones konzipiert. Ihr findet in der Kurzübersicht neben der Länge der Wanderung, die Adresse des Parkplatz’, sowie einen Link zum Koordinaten-Umrechner, welcher die Parkplatzkoordinaten in allen möglichen Formaten berechnet 😃.

Dazu gibt es noch kleine Anpassungen für das helle Erscheinungsbild, um auch hier den Komfort etwas zu verbessern. Wenn ihr mindestens macOS Mojave oder ein anderes Betriebssystem verwendet, welches eine Auswahl zwischen einem hellen und dunklen Erscheinungsbild bietet, so passt sich unsere Webseite nun automatisch dem System an. Voraussetzung dafür ist, dass euer Browser die Eigenschaft prefers-color-scheme unterstützt.

Doch schaut am besten selbst. Es sind eben die kleinen Dinge, die uns bewegen, die uns antreiben immer ein Stück besser zu werden. Es bleibt eben “Unser Anspruch”.

Wir wünschen euch viel Spaß mit unserer neuen Webseite,
euer Freundeskreis der Sächsischen Naturisten

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Über Martin

Natürlich. Nackt. Frei. Seit Sommer 2015 haben diese drei Worte einen neuen Lebensweg für mich geprägt. Ich war es leid, immer wieder die richtigen Klamotten in Schuh- oder Bekleidungsgeschäften zu finden, nur um sie nach meiner nächsten Wanderung in die Waschmaschine werfen zu können. Der Bibel zufolge wurde der Mann nackt von Gott erschaffen - wir sehen dies sogar heute bei jeder Geburt, dass niemand mit einer Mütze geboren wird. Aber warum sollten wir Kleidung während einer Wanderung tragen ? Schließlich sind wir ein Teil der Natur und je mehr wir den Kontakt mit dieser erfahren, um so eher sind wir gewillt diese zu schützen. Für mich ist es daher wichtig, dass ich nicht nur meinen eigenen Körper der Natur aussetze, sondern dass meine Umwelt um mich herum geschützt wird …

1 Kommentar

  1. Martin,
    Ich kann für diese hervorragende Arbeit für uns Alle sagen…..DANKE !!!!

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